Stermann und Grissemann feiern Song-Contest-Comeback im ORF

Mit Spezialsendung "Willkommen Baku" und Live-Kommentar der Finalshow

Wien (OTS) - Europa im Gesangsfieber - am Samstag, dem 26. Mai
2012, geht live ab 21.00 Uhr in ORF eins der "Eurovision Song Contest 2012" in Baku über die Bühne. Während die Trackshittaz im ersten Semifinale am 22. Mai ihr Finalticket erst ersingen müssen, ist ein anderes Duo bereits fix dabei: Stermann und Grissemann schlüpfen nach zehnjähriger Abstinenz wieder in die Kommentatorenrolle und geben -alternativ zu Andi Knolls fachmännischem Kommentar - ihren Senf zu den musikalischen Darbietungen ab. Das ORF-eins-Publikum kann via Zweikanalton zwischen den beiden Kommentaren auswählen. Auch an der Geburtsstätte des launigen Song-Contest-Kommentars - auf den Frequenzen des alternativen Jugendkultursenders FM4 - werden Stermann und Grissemann ab 21.00 Uhr live zu empfangen sein. Bereits am Tag vor dem Finale - am Freitag, dem 25. Mai - zeigen Stermann und Grissemann um 22.30 Uhr in ORF eins bei "Willkommen Baku" die Highlights der beiden Semifinal-Shows.

"Willkommen Baku" - Stermann und Grissemanns Songcontest-Guide

Ganz Österreich drückt den Trackshittaz für den diesjährigen Song Contest die Daumen - so auch Stermann und Grissemann. In der Spezialsendung "Willkommen Baku" fassen die beiden Kabarettisten am Freitag, dem 25. Mai, um 22.30 Uhr in ORF eins die beiden Semifinal-Shows (22. und 24. Mai) für das Publikum pointiert zusammen. Sie präsentieren ihre Favoriten, widmen sich den Losern der Vorausscheidungen und stellen schon die optischen, biografischen und musikalischen Highlights des Finales vor. Ein Bericht über Land, Leute und Bräuche des Gastgeberlandes Aserbaidschan bringt den Austragungsort näher; außerdem gibt es (fürs Finale) wichtige technische Tipps in Sachen Zweikanalton-Umstellung am Fernsehgerät.

Song Contest Finale 2012 - Das Kommentatoren-Comeback von Stermann und Grissemann

Zehn Jahre nach ihrer letzten live-kommentierten "Song Contest"-Übertragung nehmen Stermann und Grissemann wieder Platz im FM4-Radiostudio und nutzen die technischen Möglichkeiten des Zweikanaltons, um für ganz Österreich ihren Senf zu der in Baku dargebotenen "Musik" abzugeben. Die ORF-Zuseher haben also die Wahl zwischen der charmant-launigen Moderation von Andi Knoll und den bösen Zungen von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. (Zuseher können über ihren digitalen Sat-, Kabel- oder DVB-T-Empfang wählen:
Auf Spur 1 ist die Live-Übertragung aus Baku samt Kommentar von Andi Knoll in Stereo empfangbar - wahlweise auch in Dolby 5.1. Auf Spur 2 ist die Live-Übertragung aus Baku mit den Kommentaren von Stermann und Grissemann in Stereo zu hören.)

Stermann, Grissemann und der Song Contest: eine lange Hassliebe

Sieben Jahre lang - von 1995 bis 2002 - haben Stermann und Grissemann auf Radio FM4 den Eurovisions-Song-Contest live kommentiert. Die Bilder im ORF-Fernsehen mit den bissigen Kommentaren aus dem Radio wurden schnell Kult. Public-Viewing-Partys in ganz Österreich feierten den bösen Blick der beiden Humoristen auf eine Veranstaltung, die damals, Mitte der 1990er Jahre, für Stermann und Grissemann vor allem eines war: Eine unfreiwillig komische Mischung aus Folklore, schlechtem Schlagerpop und unfassbar seltsamen "Künstlern" in schreiend hässlichen Bühnenoutfits. Mit liebevollen Fake-Biografien brachten Stermann und Grissemann den Zuhörern diese seltsamen Sänger näher.

Das Jahr 2002 hätte der krönende Abschluss dieser Hassliebe zwischen Stermann, Grissemann und dem Song Contest werden sollen. Mit dem "schönsten Lied der Welt" wollten die beiden Österreich beim Wettgesang vertreten, scheiterten allerdings bei der österreichischen Vorentscheidung. Statt Stermann und Grissemann wurde Manuel Ortega damals nach Tallin geschickt und erreichte mit "Say a Word" den 18. Platz. Danach war erst mal Schluss mit Song Contest. Vor allem, weil sich für Stermann und Grissemann die Veranstaltung von unfreiwillig komisch immer mehr in Richtung bemüht freiwillig komisch entwickelt hatte (Stichwort Stefan Raab und Konsorten) - kurz: die Luft war draußen.

Eine zaghafte Wiederannäherung geschah 2011. Stermann und Grissemann unterstützten in "Willkommen Österreich" den Postler und von Little Richards Geist beseelten Amateur-Entertainer Richard Klein. Auch er scheiterte mit "Bigger Better Best" bei der Österreich-Vorentscheidung.

2012, genau 10 Jahre nach ihrer letzten "Song Contest"-Live-Übertragung, geben Stermann und Grissemann dem Song Contest eine neue Chance. Ein Pflichttermin - nicht nur für FM4-Hörer/innen.

Der "Eurovision Song Contest" in ORF eins

Die Trackshittaz gehen am Dienstag, dem 22. Mai 2012, beim ersten Semifinale des "Eurovision Song Contest" in Baku mit Startnummer 16 ins Rennen um einen Platz für das große Finale am Samstag, dem 26. Mai. Mit ihrem Song "Woki mit deim Popo" müssen sie die internationalen Jurys gleichermaßen wie das Publikum überzeugen -denn auch heuer werden in jedem Land die Punkte zu 50 Prozent von einer Jury und zu 50 Prozent vom Publikum mittels Televoting vergeben.

Andi Knoll kommentiert die "Song Contest"-Events, die am 22. (erstes Halbfinale), 24. (zweites Halbfinale) und 26. Mai (Finale - mit Stermann und Grissemanns Kommentar im Zweikanalton) live ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins stehen, für das ORF-Publikum. "And here are the results of the Austrian vote", mit diesen Worten meldet sich auch heuer wieder Kati Bellowitsch, um beim Finale die österreichischen Punkte zu verkünden.

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