ORF III zeigt Harald Sicheritz' "Zwölfeläuten" mit Erwin Steinhauer, Johannes Silberschneider, Wolfram Berger, Nina Proll, u. a.

Am 2. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Am 8. Mai 1945 kapitulierte das NS-Reich - der Zweite Weltkrieg in Europa war beendet. Anlässlich dieses Jahrestages zeigt ORF III Kultur und Information am Mittwoch, dem 2. Mai 2012, in der Reihe "Der österreichische Film" die erstklassig besetzte Geschichte über die letzten Tagen des Krieges in einem steirischen Dorf - Harald Sicheritz' aufwendig gedrehte Filmversion des Stückes "Zwölfeläuten".

Der österreichische Film: Zwölfeläuten (20.15 Uhr)

Österreich 1945, ein Dorf in der Steiermark: Ein winziger Trupp Partisanen streicht durch die Wälder. Der Krieg ist fast zu Ende, das letzte Aufgebot an Lahmen und Alten wird vom ehrgeizigen Dorf-Obernazi zur Partisanenjagd aufgestellt. Doch keiner will so richtig. Ihre Motive sind Angst, Feigheit, Dummheit, bei manchen auch Voraussicht - schließlich kommen bald die Alliierten.
Regie führte Harald Sicheritz. Es standen Nikolaus Paryla, Johannes Silberschneider, Cuco Wallraff, Andrea Händler, Thomas Gallowitsch, Manfred Lehmann, Erwin Steinhauer, Karl Ferdinand Kratzl, Franz Buchrieser, Simon Schwarz, Wolfram Berger und Nina Proll vor der Kamera.

Bewusst gesund - Das Magazin (21.50 Uhr)

Kilos, die das Leben verlängern? Während für junge Menschen Schlankheit ein wichtiger Gesundheitsfaktor ist, fahren Ältere mit leichtem Übergewicht sogar besser. Ricarda Reinisch erklärt in dieser Ausgabe von "Bewusst gesund", in der sich alles um das Gewicht dreht, warum. Dass Süßes als Seelentröster und Stresskiller fabelhaft funktioniert, aber nur um an der Hintertür als weiteres Problem wieder hereinzukommen, ist hinlänglich bekannt - eine Betroffene erzählt, wie sie einen Weg aus dieser Negativspirale gefunden hat. Weiters: Dicke Kinder haben einen schlechten Start ins Leben - die Diabetesfälle unter Jugendlichen nehmen dramatisch zu, dazu kommen noch andere gesundheitliche und soziale Probleme. Der 15-jährige Florian nimmt die Herausforderung eines Langzeitprogrammes zur Gewichtsreduktion an.

zeit.geschichte: Alltag unterm Hakenkreuz: Hoffnungsträger (3) (22.20 Uhr)

Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie Windhunde - so sollte die deutsche Jugend nach dem Willen von Adolf Hitler sein. Wie keine Generation davor oder danach werden die Burschen und Mädchen, die in den 30er und 40er Jahren aufwachsen, vom Staat für dessen Zwecke missbraucht: Als fanatische Träger der NS-Ideologie, als billige Arbeitskräfte und als Kanonenfutter für Hitlers Krieg. Viele von ihnen bezahlen ihren Glauben an ihn und seine menschenverachtende Doktrin mit dem Leben. "Hitlers Hoffnungsträger" ist die dritte von zehn Folgen der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe "Alltag unterm Hakenkreuz". Sie zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt "Alltag unterm Hakenkreuz" einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg.

zeit.geschichte: Alltag unterm Hakenkreuz: Arzt an der Front (4) (23.10 Uhr)

Die vierte Folge der von Friedrich von Thun präsentierten zehnteiligen Dokumentationsreihe "Alltag unterm Hakenkreuz" basiert auf Filmaufnahmen des Arztes Fritz Trautmann. Der Mediziner arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Stabsarzt an der Front - zunächst in Frankreich, später in der Sowjetunion. In seiner freien Zeit ist die Kamera sein ständiger Begleiter. Mit ihr dokumentierte er den Alltag der Soldaten und die dramatischen Folgen des Krieges für die umkämpften Städte und Dörfer.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002