Was kümmern mich Sommerliche Temperaturen wenn ich mit mir selbst beschäftigt bin?

Wien (OTS) - Als ärgerlich und entlarvend bezeichnet ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb die starre Haltung der Stadt Wien, die ein vorzeitiges Öffnen der Städtischen Bäder verhindert.

Ärgerlich, weil die sommerlichen Temperaturen keineswegs überraschend über die Stadt Wien hereingebrochen sind und andere (private) Betreiber sowie öffentliche Bäder in anderen Bundesländern sehr wohl im Stande sind, die Saisoneröffnung wetterbedingt vorzuverlegen.

Entlarvend, weil diese Haltung einmal mehr widerspiegelt, dass es den Verantwortlichen in der SPÖ Wien nur selten um das Wohl der Bürger geht.

"Vorschrift ist Vorschrift" und "das haben wir immer schon so gemacht", das sind die Kernaussagen wenn man von den handelnden Personen Flexibilität und Mut zur Veränderung einfordert. Das gilt für den flexiblen Umgang bei der Saisoneröffnung von Freibädern ebenso, wie für den nicht vorhandenen Veränderungswillen in vielen anderen Bereichen der Stadt.

Dass der Sommer gerade an diesem Wochenende kräftig anklopft kommt ungelegen: Ist doch die SPÖ Wien wieder einmal mit sich selbst beschäftigt: Vom Landesparteitag bis zu den Vorbereitungen der Feierlichkeiten rund um die Parteihuldigungsfeiern am 1. Mai. Da kann man schon leicht auf seine Aufgaben und die Bedürfnisse und Wünsche der Wienerinnen und Wiener vergessen.

Auch nicht zu vergessen, die Bäderpreise. Die wurden ja heuer gleich einmal vorsichtshalber erhöht. Und da ist es dann wahrscheinlich unterm Strich fürs Börserl im zuständigen Ressort Oxonitsch egal, wenn Tausende Wiener am ersten sommerlich heißen Wochenende des Jahres durch das verschlossene Gittertor aufs kühle Nass schauen dürfen. Die entgangen Einnahmen holt man sich Summa Summarum auf das Jahr gerechnet sowieso wieder herein.

"Und sollten die Wienerinnen und Wiener vielleicht wirklich angefressen sein, dann erklären wir ihnen halt in einer nächsten, sündhaft teuren Werbekampagne, selbstverständlich aus Steuergeldern finanziert, wieder einmal, wie super eh alles ist", so Leeb abschließend.

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