FSG-Meidlinger: Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen

Öffentliche Dienstleistungen dürfen nicht privatisiert werden.

Wien (OTS) - (FSG-Wien) "Die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und den Sozialstaat stärken", fordert der Wiener Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG) in seinem Aufruf zum 1. Mai. Eine klare Absage erteilt er jenen, die schon wieder nach der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen oder dem Verkauf der Wiener Gemeindewohnungen rufen. Meidlinger:
"Spekulanten und Finanzhaie haben hier nichts zu suchen."++++

"Nur verstärkte Investitionen schaffen Arbeitsplätze und damit Kaufkraft. Dazu brauchen wir Einkommen mit dem die Menschen auch auskommen können", stellt Meidlinger fest und fordert gleichzeitig eine Stärkung des Sozialstaates. "Die Reduzierung der Schulden der öffentlichen Haushalte kann nur gelingen, wenn es Wachstum und Beschäftigung gibt. Dazu gibt es keine Alternative", ist der FSG-Wien-Vorsitzende überzeugt.

Die Gewerkschaften haben in den vergangenen Monaten bei den verschiedensten Kollektivvertragsverhandlungen gute Abschlüsse ausverhandelt. Manchmal erst nach der Ankündigung von gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen oder Warnstreiks. Meidlinger:
"Damit haben wir gezeigt, dass die österreichischen Gewerkschaften und der ÖGB starke VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen sind."

Der FSG-Wien-Vorsitzende sieht es auch an der Zeit, dass die Arbeitszeit verkürzt wird und mit alternsgerechten Arbeitsplätzen endlich Ernst gemacht werde. Meidlinger: "Es ist unannehmbar, dass gerade die Arbeitgeber immer wieder die Anhebung des Pensionsantrittsalters - auch des gesetzlichen - fordern und gleichzeitig in ihren Betrieben Arbeitsbedingungen als normal finden, die die Beschäftigten krank machen und in die vorzeitige Pension treiben."

Eine klare Absage erteilt der FSG-Wien-Vorsitzende jenen die schon wieder nach der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, aber auch der Wiener Gemeindewohnungen rufen. Meidlinger: "Wir werden es nicht zulassen, dass Spekulanten oder Finanzhaie auf das Wiener Wasser oder die Gemeindewohnungen zugreifen können."

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Wien-Presse
Franz Fischill
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: franz.fischill@oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001