SP-Schicker: Absurde Unterstellungen von verwirrter FP-Frank

Persönlicher Entschluss von Reischl - Plumpes Ablenkungsmanöver von dubiosen FPÖ-Geldgeschäften

Wien (OTS/SPW-K) - "Um von den eigenen Verfehlungen abzulenken ist der Rathaus-FPÖ keine Falschmeldung zu tief", stellt SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker zur heutigen Aussendung der FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank fest. Dass die Liesingerin Hannelore Reischl, als absolut integrer Mensch, ihr Mandat in der morgigen Gemeinderatssitzung zurücklegen wird, sei ihr eigener Entschluss, der als solcher auch zu respektieren ist. Ihre Entscheidung stehe zudem in keinerlei Zusammenhang zur Firma ihres Ehemannes. "Die Behauptungen der FPÖ sind nicht nur ehrenrührig sondern auch inhaltlich falsch", korrigiert Schicker die offenbar verwirrte FPÖ-Mandatarin, "denn erstens ist das Unternehmen von Reischls Ehemann bereits seit 1967 - und damit Jahrzehnte vor ihrem politischen Mandat - Kontrahentenfirma der Gemeinde Wien, zweitens sind Aufträge und Vergaben ausnahmslos korrekt abgelaufen und drittens verließ Hannelore Reischl den Wohnservice bereits 2007." Schicker zeigt sich davon überzeugt, dass die Mandatarinnen und Mandatare des SPÖ-Rathausklubs ihre Meldepflichten bei Nebenbeschäftigungen ernst nehmen. Die boshafte Falschmeldung der FPÖ könne daher nur als plumpes Ablenkungsmanöver gewertet werden, um von den dubiosen Geldgeschäften der Freiheitlichen abzulenken.

Die zuletzt publik gewordene "PR-Berater-Tätigkeit" von FPÖ-Klubchef Johann Gudenus für den millionenschweren Sohn eines Immobilienspekulanten schreit nämlich nach Aufklärung. Schließlich gilt für Gudenus per Gesetz ein Berufsverbot. "Wie viel Geld zapfte Gudenus hier für die Dauerwahlkämpfe der Freiheitlichen an?", fragt der SP-Klubobmann.

Interessant wäre auch, wie viel Geld die Klingelbeutel-Touren von FPÖ-Gemeinderat David Lasar und Gudenus zu Diktatoren in Libyen und Tschetschenien für die strapazierten Wahlkampf-Kassen der FPÖ gebracht haben. Finanziert etwa Lasar damit seine exorbitant teure Luxuskarosse oder sind es doch seine windigen Glücksspiel-Kontakte?

Auch FPÖ-Gemeinderat und MedUni-Wien-Arzt Peter Frigo kommt nicht aus den Schlagzeilen. So wurde bekannt, dass Frigo seine Tätigkeit als Politiker wiederholt mit seinem Beruf vermischt. Zuletzt fand er sogar die Zeit und eröffnete aus steuerrechtlichen Gründen eine gediegene Zweitordination am Attersee.

FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kappel verdiente sich mit einem fragwürdigen Schneeball-Vertriebssystem für Wunderwässerchen in Osteuropa ein Zubrot.

Die blauen Gemeinderäte folgen dabei sichtlich ihrem Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, der sich laut Medienberichten als Wiener FPÖ-Obmann und Stellvertretender Bundesparteiobmann den Europa-Wahlkampf der FPÖ von der Telekom mit 600.000 Euro sponsern ließ.

Angesichts der Aufdeckung solcher hinterfragenswerten Zustände im blauen Lager müsse man gut auf sich aufpassen, denn auch mit der Anwendung körperlicher Gewalt hätten Mitarbeiter des FPÖ-Rathausklubs so ihre Erfahrungen, wie das Nachrichtenmagazin NEWS gestern aufdeckte. Gudenus engagierte nämlich einen wegen Körperverletzung und Missbrauch der Amtsgewalt verurteilten Ex-Polizisten als seinen Sicherheitsreferenten. "Es bleibt wohl dabei", schließt Schicker, "dass es in keiner anderen Partei so viele rechtskräftig Verurteilte gibt, wie bei der FPÖ."

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