Wissensfabrik Österreich - Neue Plattform der Industrie für exzellente Bildungsprojekte vorgestellt

IV-Bereichsleiter Riemer: Bildung und Ausbildung der Jugend entscheidend für Wohlstand von morgen - Bereits 8 von 10 Unternehmen haben Rekrutierungsprobleme

Wien (OTS/PdI) - "Menschen schaffen Zukunft! Das wird an keinem
Tag deutlicher spürbarer als heute!" erklärte Prof. Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter der Industriellenvereinigung für Bildung, Innovation und Forschung anlässlich der gestrigen Kick-Off-Veranstaltung der "Wissensfabrik - Unternehmen für Österreich". Vor etwas mehr als einem Jahr sei die Idee der Wissensfabrik im kleinen Kreis geboren worden, heute bestehe die Initiative aus 16 Mitgliedsunternehmen, darunter einige der innovativsten Industrieunternehmen des Landes, die sich bereits in 26 Bildungspartnerschaften mit Schulen engagieren würden, so Riemer. "Wir leben heute im Innovationszeitalter", erklärte Riemer. Forschung, Entwicklung und Innovation seien zu den entscheidenden Triebfedern des Wachstums im 21. Jahrhundert geworden. Insbesondere in Österreich sei dadurch Wohlstand und Lebensqualität immer stärker mit Bildung und Ausbildung der Jugend verknüpft. "Gleichzeitig orten aber bereits 8 von 10 international orientierten Unternehmen in Österreich zunehmende Mängel im Bildungssystem. Das bedeutet, dass diejenigen Qualifikationen, die von den Unternehmen immer stärker nachgefragt werden, immer weniger durch den traditionellen schulischen Unterricht Vermittlung finden", führte der IV-Bereichsleiter aus. Dies sei ein ernstes Alarmsignal und wäre für die Industriellenvereinigung einer der Auslöser dafür gewesen, sich in der Wissensfabrik zu engagieren.

Ergänzung zum traditionellen Unterricht

Als Anwältin des Standortes habe sich die IV immer für die bestmögliche Bildung der Jugend engagiert und strategische Programme - allen voran "Schule 2020" oder zuletzt "Fachkräfte 2020" entwickelt. "Neben unserem Engagement beim Bildungsvolksbegehren oder der Plattform 'Zukunft.Bildung' geht es uns bei der Wissensfabrik darum, gemeinsam mit den Unternehmen einen konkreten, aktiven Beitrag zur zukunftsorientierten Gestaltung des Unterrichts direkt im Klassenzimmer zu leisten", erläuterte Riemer. Man verstehe die Aktivitäten und Projekte der Wissensfabrik dabei als Ergänzung zum traditionellen schulischen Unterricht. "Wir wollen zeigen, wie sich die Bildungsinhalte der Zukunft auf innovative und spielerische Weise vermitteln lassen und Begeisterung bei Kindern auslösen können", so Riemer. Zudem wolle man durch die Etablierung der "Dachmarke Wissensfabrik" mithelfen, Best practise-Beispiele an Bildungsprojekten der Industrie vor den Vorhang zu holen - in der Hoffnung, sie einem noch breiteren Nutzerkreis zugänglich zu machen.

Die Wissensfabrik sei angetreten, um die Kinder und deren Begeisterung für die Lerninhalte der Zukunft stärker in den Mittelpunkt zu stellen. "Darf man an einem Tag wie heute die Freude spüren, mit der Kinder experimentieren, forschen und lernen, scheint die Sorge um die Zukunft der Nachwuchssicherung fast verflogen. Doch es ist noch ein weiter Weg zur Schule und der Bildung der Zukunft. Ich darf alle an moderner Bildung Interessierten einladen, uns auf diesem Weg zu begleiten. Den ersten Schritt dafür haben wir heute gesetzt!", so Riemer abschließend.
www.wissensfabrik-oesterreich.at

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