- 25.04.2012, 11:13:33
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FMK stellt die "Mobilfunkpille" vor
Fundierte Information der WHO ist Prävention vor unbegründeten Ängsten

Wien (OTS) - In diesen Tagen stellte das Forum Mobilkommunikation
die so genannte "Mobilfunkpille" vor. Der "Wirkstoff": Fundierte
Information.
"Bei der Mobilfunkpille handelt es sich natürlich nur um
Minzbonbons. Der eigentliche Wirkstoff ist die fundierte Information
der Weltgesundheitsorganisation WHO im Beipacktext und wirkt gegen
unbegründete Ängste vor Mobilfunkstationen", erläutert Mag. Margit
Kropik, Geschäftsführerin des FMK.
Die Idee zur "Mobilfunkpille" hat einen ernst zu nehmenden
Hintergrund, denn noch immer nehmen vereinzelt Menschen an, dass
Mobilfunkstationen einen Einfluss auf die Gesundheit ausüben. "Das
ist falsch!", so Kropik. Dennoch stellte die WHO in ihrem Factsheet
296 fest, dass in seltenen Fällen Menschen gesundheitliche
Beschwerden auf Funksignale zurückführen. Gut kontrollierte
Doppelblindstudien haben aber gezeigt, dass es keine physiologische
Begründung für die Symptome gibt und sie nicht mit der Einwirkung von
Funksignalen welcher Art auch immer in Zusammenhang stehen.
Fakt: Mobilfunk ist so "gefährlich" wie ein kleiner Brauner
Seit über 100 Jahren wird Information per Funkwellen übertragen.
Diese Technologie ist mittlerweile hochmodern, sicher und als
Kommunikationsmittel aus dem täglichen Leben nicht mehr weg zu
denken. Mögliche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit werden
laufend durch unabhängige Gremien nationaler und internationaler
Institutionen von WHO, EU-Kommission oder dem WBF (Wissenschaftlicher
Beirat Funk) untersucht und bewertet.
Gemeinsamer Konsens ist, dass Mobilfunk eine sichere Technologie
ist und es keine gesicherten, wissenschaftlichen Nachweise für
gesundheitliche Schäden am Menschen gibt.
Dennoch ist die Frage nach Auswirkungen auf die Gesundheit ein
emotionsgeladenes und stark polarisierendes Thema. Besonders im
letzten Jahr hatte eine Beurteilung der Internationalen Agentur für
Krebsforschung der WHO (IARC), die das kanzerogene Potenzial von
Stoffen und Umwelteinflüssen kategorisiert, für Diskussionen gesorgt:
Gruppe 1 listet eindeutig kanzerogene Stoffe (z.B. Tabak, Alkohol,
Asbest) und Gruppe 2A wahrscheinlich kanzerogene Stoffe auf. In die
Gruppe 2B - eine kanzerogene Wirkung ist möglich jedoch nicht
wahrscheinlich - wurden elektromagnetische Hochfrequenzfelder,
darunter fällt Mobilfunk, zugeordnet. In dieser Gruppe finden sich
aber auch Kaffee, Kokosnussöl oder eingelegtes Gemüse.
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Rückfragehinweis:
Gregor Wagner Pressesprecher Forum Mobilkommunikation - FMK Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien Mobil: +43 664 619 25 12 Fix: +43 1 588 39 15, Fax: +43 1 586 69 71 Email: [email protected] Website: www.fmk.at
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