FP-Jung/FA-Rösch zu Cold Calling: Endlich wacht AK aus ihrem Winterschlaf auf!

Anträge der Freiheitlichen Arbeitnehmer finden als rote Kopie nach Jahren endlich eine Zustimmung!

Wien (OTS/fpd) - Schon seit Jahren weist der Wiener
FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung federführend auf die Gefahr des Telefonbetrugs mit Glückspielangeboten hin. Rund 20.000 Wienerinnen und Wiener wurden in den letzten Jahren Opfer von Telefonbetrügern. Dabei überreden Call-Center-Mitarbeiter mit hinterlistigen Fragen Angerufene an Glückspielen teilzunehmen oder zumindest ihre Kontodaten herauszugeben. Teilweise werden Letztere auch illegal, ohne Einverständnis oder Wissen der Betroffenen verwendet. Der Abzug der "Gebühren" erfolgt dann über die Konten der Kunden, die sich oft nicht einmal im Klaren sind, dass sie damit auf mündliche Verträge eingegangen sind, ja oftmals sogar nie ihr Einverständnis gegeben haben. Opfer seien vor allem ältere Menschen.

"Die Freiheitlichen brachten dazu im Nationalrat einen und in der Wiener Arbeiterkammer mehrere (!) Anträge ein", berichtet diesbezüglich der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch. Konkret gefordert wurde, dass ein Vertrag erst dann gültig ist, wenn der Kunde vom Anbieter schriftlich informiert wurde und eine schriftliche Zustimmung erteilte. Bis dahin hätten die Verträge nichtig zu sein.

Die FA sei dabei jedes Mal von der FSG belächelt worden, die Anträge fanden keine Zustimmung, so Rösch. Im Nationalrat wurde der FPÖ-Antrag von SPÖ und ÖVP niedergeschmettert. Die ÖVP meinte übrigens mit NAbg. Gabriele Tamandl, sie ist auch Fraktionsobfrau des schwarzen Flügels in der Wiener AK, dass die derzeitigen Maßnahmen gegen Cold Calling ausreichend seien.

Nun dürfte allerdings die FSG endlich erkannt haben, dass Cold Calling noch immer nicht wirksam genug bekämpft werden kann und springt auf den Zug der Freiheitlichen auf. Aktuell hat die FSG für die 157. Vollversammlung einen Antrag eingebracht, welcher nichts anderes als eine Kopie der FPÖ- und FA-Anträge darstellt. "Hätten die Roten den Forderungen schon vor Jahren zugestimmt, wäre ein weiterer Schaden zu vermeiden gewesen. Doch alles, was von Blau kommt, wird offenbar von Haus aus abgelehnt", ist Jung empört. Er ist gespannt darauf, wie sich die FSG gegenüber der SPÖ auf Bundesebene durchsetzen wird. Abschließend vermutet der FPÖ-Mandatar, dass die Trendwende der FSG sich insofern erklären könnte, weil Jung Aufsehen erregende Enthüllungen über die Hintermänner im Telefonbetrug ankündigte, "die dem Fall eine neue Wende geben werden!" (Schluss) hn

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