Klimafondsförderung: PVA: Schwerer Rechenfehler des Umweltministeriums?

Kronberger: "Gleichbleibende Ausbaumenge mit reduzierter Fördersumme nicht haltbar!"

Wien (OTS) - Zum Auftakt der Klimafondsförderung für Photovoltaik-Kleinanlagen mit einer Leistung bis zu 5 kWp, die heute in drei Bundesländern (Niederösterreich, Vorarlberg, Kärnten) startet, dürfte dem Umweltministerium ein schwerer Rechenfehler unterlaufen sein. Auf jeden Fall ist die Aussage nicht haltbar, dass heuer mit der reduzierten Fördermenge von 45 auf 25,5 Millionen Euro durch die Kostenreduktion bei den Photovoltaikanlagen die gleiche Menge errichtet werden könne wie im letzten Jahr. Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) hat nachgerechnet: "Wenn man mit einem Förderbeitrag von 1.100 Euro pro Kilowattpeak eine Fördersumme von 45 Millionen einsetzt, wie dies letztes Jahr der Fall war, so können damit ziemlich genau 41 Megawattpeak an PV-Anlagen errichtet werden. Nimmt man die diesjährige reduzierte Gesamtfördersumme von 25,5 Millionen und berücksichtigt die auf 800 Euro pro kWp verminderte Fördersumme, so ergibt dies nur 31,9 Megawattpeak neuinstallierter PV-Anlagen, also ca. ein Viertel weniger als im letzten Jahr." Hans Kronberger erinnert erneut daran, dass die Förderaktion über diverse Steuerleistungen dem Staat mehr bringt als sie kostet und es daher volkswirtschaftlich gesehen nicht einsichtig ist, dass man sie überhaupt limitiert.

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