Siemens Österreich als klima:aktiv mobil-Projekpartner ausgezeichnet

Auszeichnung durch Umweltminister Berlakovich für Investitionen in Elektrofahrzeuge in der Firmenflotte

Wien (OTS) - Die Siemens AG Österreich wurde am Donnerstag, 19. April 2012, von Umweltminister Nikolaus Berlakovich für ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge für die hausinterne Firmenflotte als klima:aktiv mobil-Projekpartner ausgezeichnet. Seitens Siemens Österreich wurde die Urkunde von Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors "Infrastructure & Cities" für Österreich und CEE, entgegengenommen. Siemens Österreich setzt nicht nur im eigenen Haus auf Elektromobilität, sondern ist auch ein wichtiger Partner der heimischen Industrie, Energiewirtschaft und Forschung bei der Realisierung von Elektromobilität auf Österreichs Straßen.

"Die Schaffung von innovativen alternativen Mobilitätslösungen ist Herausforderung und große Chance zugleich - besonders für die heimische Wirtschaft. Mit dem klima:aktiv mobil Förderungsprogramm unterstützen wir Unternehmen bei der Umstellung ihres Fuhrparks auf alternative Antriebe und bei der MitarbeiterInnenmobilität. Siemens hat als eines der führenden Technologieunternehmen in Österreich Vorbildwirkung in der Wirtschaft und leistet mit dem Engagement einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz", so Umweltminister Niki Berlakovich bei der Urkundenübergabe.

"Um den fortschreitenden Klimawandel mit seinen weitreichenden Folgen wirksam einzudämmen zu können, ist eine Reduktion der CO2-Emissionen notwendig. Da besonders der Verkehrssektor große Mengen klimaschädlicher Treibhausgase verursacht, sind gerade auf diesem Gebiet innovative Technologien sowie nachhaltige Forschung und Entwicklung gefragt. Siemens Österreich ist nicht nur Gründungsmitglied der größten heimischen Elektromobilitätsplattform Austrian Mobile Power, sondern trägt auch wichtige Teile zum größten österreichischen F&E-Projekt im Bereich Elektromobilität sowie zum geplanten Pionierprojekt E-Mobility Provider Austria bei. Elektrofahrzeuge zeichnen sich nicht nur durch geringe Emissionen aus, sie lassen sich auch perfekt in ein Smart Grid mit intelligenter Ladeinfrastruktur integrieren. Im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien schöpfen somit Lösungen zur Elektromobilität ihr volles Potenzial für den Umweltschutz aus", so Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors "Infrastructure & Cities" für Österreich und CEE bei der Siemens AG Österreich.

Die "grüne" Firmenflotte von Siemens Österreich

Der elektrische Teil der Firmenflotte von Siemens Österreich - der im Rahmen des klima:aktiv-Projekts eine Förderung erhält - beinhaltet mehrere Elektrofahrzeuge. Zwei Elektroautos werden sowohl für Dienstfahrten, als auch für Forschungszwecke genutzt. Ein größeres Elektroauto wird für Transporte, vor allem für den internen Postverkehr, am weitläufigen Gelände in der Siemensstraße in Wien Floridsdorf eingesetzt. Zur Elektroflotte zählen weiters Elektrofahrräder und Segways. Eine Erweiterung der elektronisch betriebenen Flotte ist in den Bereichen Poolfahrzeuge für MitarbeiterInnen, Servicefahrzeuge - auch in den Bundesländern - auf dem Gebiet der Verkehrssignalanlagen sowie zusätzliche Kapazitäten für den internen Postverkehr geplant.

Zusätzlich zu den Elektrofahrzeugen hat Siemens Österreich auch Erdgasautos sowie Autos mit Blue-Motion-Motoren, Energiesparreifen und Start-Stopp-Automatik in der Flotte. Auch bei den konventionellen Fahrzeugen ist geringer Treibstoffverbrauch und niedriger CO 2-Ausstoß ein wesentliches Thema. Der CO 2-Ausstoß der Fahrzeugflotte in der Siemens AG Österreich, bestehend aus Personen- und Lastkraftwagen sowie anderen Nutzfahrzeugen, wurde durch den verstärkten Einsatz von umweltfreundlichen und verbrauchsarmen Fahrzeugen von durchschnittlich 176 Gramm je Fahrzeug und gefahrenen Kilometer im Geschäftsjahr 2010 auf 149 Gramm im Geschäftsjahr 2011 reduziert.

Im Herbst 2011 hat der Transport- und Logistikdienstleister Gebrüder Weiss für Siemens einen Gas-LKW mit Dual-Fuel-Antrieb in seinen Fuhrpark aufgenommen. Die 40-Tonnen-Sattelzugmaschine fährt im Normalbetrieb mit einem Gemisch aus 35 Prozent klimaneutralem Biogas, 35 Prozent Erdgas und 30 Prozent Diesel. Dadurch verringern sich die jährlichen CO 2-Emissionen im Vergleich zu einem reinen Dieselfahrzeug um 58 Prozent. Der neue LKW verkehrt regelmäßig für Siemens Österreich und sorgt für ein umweltfreundliches Transportmanagement.

Geplantes Pionierprojekt E-Mobility Provider Austria

Siemens Österreich und VERBUND arbeiten momentan an der Gründung des E-Mobility Provider Austria - ein neues, innovatives Geschäftsfeld in Österreich. Der E-Mobility Provider Austria plant in den nächsten Jahren ein dichtes Ladenetz aufzubauen sowie ein neuartiges pauschales E-Mobilitätspaket im ersten schritt für Firmen und in der Folge auch für Privatkunden anzubieten. Ähnlich wie ein Mobilfunk-Provider soll er alle für den Betrieb von Elektrofahrzeugen notwendigen Services bündeln und Kunden ein einheitliches Leistungspaket zum maßgeschneiderten Paketpreis anbieten. Der E-Mobility Provider soll ein dichtes Netz an Ladestationen sowie ein Routing- und Informationssystem zur Verfügung stellen. Firmengründung und operativer Start des E-Mobility Provider sind für Sommer 2012 geplant (vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung des gemeinsamen Unternehmens).

Elektromobilitätslösungen sind Teil des Siemens-Sektors "Infrastructure & Cities", der nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen bietet. Als integrierter Technologiekonzern entwickelt Siemens weltweit Systemlösungen für die nachhaltige und ganzheitliche Mobilität - das gilt sowohl für die erforderliche Infrastruktur, als auch für Fahrzeuge selbst. Die Produkte und Systeme ermöglichen einerseits den Aufbau einer flächendeckenden und modularen Ladeinfrastruktur mit entsprechenden Software-Lösungen, andererseits werden maßgeschneiderte Lösungspakete für Antrieb und Steuerung von Elektrofahrzeugen geboten.

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