RIS:App - Der mobile Weg zur Gesetzesinformation

Rechtsinformationssystem des Bundes als App für iPhone- und iPad erhältlich

Wien (OTS) - Das österreichische Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ist mobil. Im Rahmen einer Kooperation von Bundeskanzleramt, Right2Innovation und der Universität Salzburg wurde eine optimierte und kostenlose Lösung geschaffen, die es der Bevölkerung erlaubt, auch unterwegs auf Gesetze zugreifen zu können. Diese Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und die daraus resultierende Anwendung zeigen die Potenziale, wenn verschiedene Sektoren kooperieren, um Open Government Data in Österreich zu bereichern.

"Alles Wissen hat nur einen Wert, wenn es auch angewandt wird." Das Bundeskanzleramt nahm dies in Kooperation mit Right2Innovation und der Universität Salzburg zum Anlass, um Innovationspotenziale des Rechts, genauer gesagt des Rechtsinformationsystems des Bundes, zu fördern.

Mehr als 80 Millionen Zugriffe verzeichnet das Webportal RIS.bka.gv.at pro Monat. Um den Zugriff auch einfach per iPhone und iPad zu ermöglichen, wurde die RIS:App geboren. Das gemeinschaftliche Projekt wurde von Ass.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Collini-Nocker an der Universität Salzburg geleitet, von Dr. Clemens Wass, MBL, von Right2Innovation begleitet und von DI Mag. Günther Tschabuschnig im Bundeskanzleramt betreut.

Neben der Suche in Landes- und Bundesrechtssätzen werden auch eine Favoritenfunktionalität und eine Pushbenachrichtigung bei Novellierungen angeboten. Gesetzestexte können einfach aus dem Browser heraus per PDF digital versendet werden. Neue Features, wie Collaboration, sind in Arbeit. Die Version für Android Tablets und Android Smartphones ist bereits geplant.

Die RIS:App stellt eine generische Containerfunktionalität dar, in der der Inhalt dynamisch angezeigt werden kann. So können Inhalte online und direkt an das Live-System des RIS gekoppelt werden. "Wir stehen für Nachhaltigkeit", betont Günther Tschabuschnig und weist darauf hin, dass für die RIS:App keine Steuergelder aufgewendet werden mussten. "Der Bund hat mit Open Government Data ein großes Innovationspotential und die RIS:App zeigt, dass Innovation nicht teuer sein muss. Wir sind offen für Ideen und Weiterentwicklung", so Tschabuschnig von der Abteilung für E-Government Programm- und Projektmanagement im Bundeskanzleramt.

Bei Innovationen geht es nicht zwangsläufig darum, neue Technologien zu entwickeln, sondern vielmehr darum, einen Wert für den Nutzer zu schaffen. Gerade im Recht gibt es Innovationspotenziale, die auch mit bestehenden Mitteln ausgeschöpft werden können. Die RIS:App zeigt, wie eine erfolgreiche Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung bei Open Government Data funktionieren kann.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Clemens Wass, MBL, Right2Innovation (http://www.right2innovation.com/risapp)

Ass.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Collini-Nocker, Universität Salzburg (http://www.cosy.sbg.ac.at/)

Xaver Kienzerle, Universität Salzburg (http://www.cosy.sbg.ac.at/)

DI Mag. Günther Tschabuschnig, Bundeskanzleramt Österreich (http://www.bka.gv.at)

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