ÖH: Protest einziger Ausweg für Studierende sich Gehör zu verschaffen

Bachelor Internationale Entwicklung muss bleiben

Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung solidarisiert sich mit den protestierenden Studierenden der Internationalen Entwicklung. "Die fehlenden Mitbestimmungsmöglichkeiten an den Hochschulen zwingen die Studierenden dazu drastischere Maßnahmen zu ergreifen, um sich Gehör zu verschaffen", so das Vorsitzteam der ÖH. "Alle bisherigen Gespräche und friedlichen Proteste wurden von der Uni-Leitung ignoriert."

"Es ist symptomatisch für die österreichische Hochschulpolitik, dass die Universität Wien nicht den Weitblick besitzt, ein in Europa einzigartiges Studium zu erhalten", so das Vorsitzteam der ÖH. "Die Studierenden der Internationalen Entwicklung mussten seit der Gründung der Studienrichtung um jeden Raum und jede Professur kämpfen, nur um jetzt miterleben zu müssen, dass ihre Stimmen nicht gehört werden."

"Dass so weitreichende Entscheidungen, wie das Ende einer Studienrichtung, ohne die ausreichende Mitsprache der tatsächlich direkt Betroffenen beschlossen werden können, zeigt wie es um die studentischen Rechte an den Hochschulen steht", so das Vorsitzteam weiter. "Hier braucht es endlich grundlegende Reformen, die die Studierenden wieder in den Mittelpunkt der Hochschulen stellen."

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