WKÖ: Universitätsgesetznovelle bringt mehr Klarheit für Unis und Studierende

Töchterles Reformen richtiger Schritt zur Verbesserung der Uni-Situation - was noch fehlt: Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren, vernünftiges Stipendiensystem

Wien (OTS/PWK260) - "Wir begrüßen die von Wissenschaftsminister Karl-Heinz Töchterle erarbeitete und heute im Nationalrat beschlossene Neuregelung des Universitätsgesetzes", betont Michael Landertshammer, Leiter der bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Eckpunkte der Novellierung betreffen die Verkürzung der Entscheidungsfrist bei Nostrifizierungen, die Halbierung der Wartezeit für Bearbeitung und Entscheidung über die Anträge auf nun drei Monate, statt bisher sechs Monate, sowie neue einheitliche Inskriptionsfristen.

Dadurch werde künftig die Berufsanerkennung von Studierenden aus Drittstaaten erleichtert und durch den Beschluss einer einheitlichen Inskriptionsfrist für die erstmalige Zulassung an einer Universität zu einem Bachelor- oder Diplomstudium die Planbarkeit für Universitäten und Studierende verbessert. Die Zulassungsfrist der "Inskription NEU" endet künftig österreichweit einheitlich am 5. September (Wintersemester) bzw. am 5. Februar (Sommersemester). Für einzelne Härtefälle gibt es Nachfristen. Landertshammer: "Flankierend zur Gesetzesänderung empfehlen wir aber eine Evaluierung des Instruments der Inskription, um noch weiter daraus zu lernen." Insbesondere Doppelbelegungen von Studien, Zeitpunkt der Anmeldung und die tatsächlichen Prüfungsantritte sollten unter die Lupe genommen werden.

"Die Novelle ist ein weiterer Schritt, um die Situation der Universitäten und Studierenden zu verbessern", so Landertshammer. Unbedingt notwendig seien nun vor allem noch Zugangsbeschränkungen, die Möglichkeit der Einhebung von Studiengebühren, ein vernünftiges Stipendiensystem sowie die Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf Hochschulebene. Landertshammer abschließend: "Vor allem in diesen Punkten werden wir Wissenschaftsminister Töchterle weiterhin unterstützen." (BS)

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