Cortolezis-Schlager: Universitätsgesetz bringt mehr Planbarkeit, mehr Klarheit und weniger Bürokratie

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Wettbewerb um beste Köpfe ist international längst im vollen Gange

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Änderungen des Universitätsgesetzes haben eine gemeinsame Handschrift: Mehr Planbarkeit, mehr Klarheit und weniger Bürokratie. Ein essentieller Punkt sei dabei die einfachere Anerkennung eines ausländischen Studienabschlusses durch eine österreichische Universität. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager bei der Debatte über die Änderung des Universitätsgesetzes 2002 im Plenum des Nationalrats. "Bei einer internationalen Tagung der OECD in New York, zu der ich kürzlich als Expertin eingeladen war, habe ich mich vergewissern können, dass der Wettbewerb um die besten Köpfe längst im vollen Gange ist und auch Europa und Österreich schauen müssen, die besten Köpfe zu gewinnen."

Es sei für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit wichtig, Schlüsselkräften eine "One-Stop-Info" zu bieten, also eine zentrale Anlaufstelle, sodass diese möglichst rasch Bescheid erhalten, ob die im Ausland erworbenen Qualifikationen den inländischen entsprechen. Dieser erste Schritt soll von mehr Information und Service begleitet sein, verwies die ÖVP-Wissenschaftssprecherin darauf, dass nur jeder dritte Akademiker bzw. jede dritte Akademikerin, der bzw. die seine Ausbildung im Ausland erworben hat, sich diese auch in Österreich anerkennen lässt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzes widmet sich der Inskriptionsfrist. Da die im letzten Wintersemester durchgeführte Regelung nicht zur erhöhten Planbarkeit geführt hatte, wurde nun vom Wissenschaftsminister unter Einbindung der Universitäten und Studierenden ein neuer verbesserter Gesetzesvorschlag ausgearbeitet. Dabei kommt es zu einer Vorverlegung und Neuregelung der Inskription. "Damit erhalten die Universitäten eine bessere Planbarkeit."

"Diese Planbarkeit kann aber nicht bei der Anmeldefrist halt machen", hob die Wissenschaftssprecherin das im Koalitionsübereinkommen festgelegte neue Modell der studienplatzbezogenen Finanzierung hervor. "Das geht nur, wenn wir auch die Kapazitäten für die Universitäten regeln, das heißt, wir brauchen Zulassungsbestimmungen", verwies die Abgeordnete auf den Neubau der Wirtschaftsuniversität in Leopoldstadt. Es sei notwendig, "dass diese jene Bedingungen bieten kann, die unsere Studierenden auch brauchen". Daher benötige man dort - wie auch an anderen Universitäten -Zugangsregelungen, um die studienplatzbezogene Finanzierung wirksam werden zu lassen. "Und dafür brauchen wir gemeinsame Instrumente", wünschte Cortolezis-Schlager dem Bundesminister für Wissenschaft Karlheinz Töchterle alles Gute für die weiteren Verhandlungen. (Schluss)

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