Findeis: Neue Mauern verhindern keine Kriminalität

Niederösterreich braucht 500 PolizistInnen mehr

St. Pölten (OTS/SPI) - "Neue Mauern verhindern keine Kriminalität. Wir haben lange genug mit einem Stacheldraht mitten in Europa leben müssen, eine Abriegelung von Grenzen ist keinesfalls der richtige Weg. Vielmehr müssen wir in einem gemeinsamen Europa nach gemeinsamen Lösungen trachten und auch die Schengen-Außengrenzen entsprechend kontrollieren", macht der Sicherheitssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis, anlässlich der von der FPÖ angefachten Landtagsdebatte über eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen deutlich.

"Es ist natürlich besorgniserregend, dass die Kriminalität ständig steigt und immer mehr Menschen Opfer von kriminellen Übergriffen werden. Und selbstverständlich muss dem gegengesteuert werden. Aber das kann eben nicht durch neue Grenzen erreicht werden, denn die steigende Kriminalität nur auf die offenen Grenzen zurückzuführen, ist falsch und populistisch! Was wir wirklich brauchen, sind keine Mauern und Zäune, sondern eine umgehende und deutliche Aufstockung des Personals bei der Exekutive! Wir brauchen in Niederösterreich 500 PolizistInnen mehr auf den Straßen, um sowohl im grenznahen Raum wie auch im übrigen Land gegen die Kriminalität vorgehen zu können. Aber derzeit gibt es leider nur Lippenbekenntnisse, die tatsächlichen Neuaufnahmen decken derzeit nicht einmal die Pensionierungen ab", so Findeis abschließend.

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