Nationalrat - Keck und Auer befürworten Aufhebung des Prüfungs-Monopols für Segel- und Motorboot-"Führerscheine"

Rückzug Österreichs aus kommerzieller Seeschifffahrt aus Kostengründen sinnvoll

Wien (OTS/SK) - Die Novelle des Seeschifffahrtsgesetzes regelt die "Führerscheine" für Segel- und Motorboote auf dem Meer neu: Es wird in Zukunft kein Prüfungs-Monopol des Segelverbandes und des Motorboot-Sportverbandes mehr geben; dieses Monopol wurde vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben. "In Zukunft können auch andere Organisationen die Anerkennung als Prüfer beim BMVIT beantragen", erklärte SPÖ-Nationalratsabgeordneter Dietmar Keck am Donnerstag im Nationalrat. ****

Das Gesetz regelt darüber hinaus den formellen Rückzug Österreichs aus der kommerziellen Seeschifffahrt. Seit 1918 betreibt Österreich mangels Meerzugangs keine Hochseeschifffahrt mehr; 2011 wurden die letzten drei Schiffe unter österreichischer Flagge eingestellt. "Da die Administration dieser Schiffe in Zukunft teurer wird, zieht sich Österreich nun formell aus der Schifffahrt zurück. Ein richtiger Ansatz, auch im Sinne des Spargedankens", sagte Keck.

Auch SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Auer begrüßt die Novelle des Seeschifffahrtsgesetzes. Er befürwortet den Rückzug aus der kommerziellen Seeschifffahrt, auch in Hinblick auf die zu erwartenden zukünftigen Kosten. (Schluss) bj/sv

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