Drohende Hungerkrise im Sahel muss frühzeitig erkannt werden

Diakonie ist vor Ort im Einsatz und verstärkt die Appelle der AG Globale Verantwortung

Wien (OTS) - Derzeit erleben mehrere Regionen in der Sahelregion
in Westafrika eine akute Nahrungsmittelunsicherheit. Anhaltende Dürre in den letzten Monaten führte zu schlechten Ernten und die Menschen in vielen Dörfern in Mali, Niger, Tschad und Burkina Faso aktivieren schon ihre Not-Strategien gegen den Hunger.

Zur akuten Trockenheit kommen in all diesen Ländern interne Konflikte, die zu internen Flüchtlingsströmen und zu Fluchtbewegungen auch aus den angrenzenden Ländern führen. "Der Diakonie Katastrophenhilfe ist es unter diesen Vorzeichen besonders wichtig, vor allem auch die aufnehmende Bevölkerung zu stärken, damit sie mit der zunehmenden Nahrungsmittelknappheit, die durch die zunehmenden Flüchtlingsströme und deren mitgebrachte Viehherden noch verschärft wird, besser umgehen können," betonte Ulla Ebner, die für die Diakonie Katastrophenhilfe im März den Tschad bereist hat.

"Die Krise wird immer deutlicher. Wenn ab Juni der ersehnte und erwartete Regen noch einmal ausbleibt, und damit die nächste Saat-und Wachstumsperiode bedroht ist, haben wir es mit einer echter Hungerkrise zu tun," erklären die Vertreter der NGOs, die in der Sahelzone humanitäre Hilfe leisten.

"Es geht um eine Frühwarnung", betonten die NGOs, denn "wichtig ist uns allen, dass die internationale Gemeinschaft frühzeitig auf die drohende Hungerkatastrophe aufmerksam wird".

Im heutigen Hintergrundgespräch ging es der AG Globale Verantwortung darum zu zeigen, dass Ernährung und Wasserversorgung ein Menschenrecht ist, und es in der Verantwortung der reichen Länder liegt, diese für die bedrohten Regionen sicherzustellen. Darum auch der neuerliche Appell an die Österreichische Regierung "den schon so oft zugesagten Beitrag von 0,7% des BIP zur internationalen Entwicklungshilfe endlich auch wirklich zu leisten", so Ruth Picker, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung.

Um diese so nötige Hilfe leisten zu können, und die lokale Bevölkerung bei der Bewältigung der Nahrungsmittelknappheit unterstützen zu können, bittet die Diakonie Katastrophenhife um Spenden unter: PSK 23.13.300, BLZ 60.000, Spendenzweck "Sahel"

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Roberta Rastl, Diakonie Österreich, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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