VP-Stiftner: Alljährliches Baustellenchaos kündigt sich bereits an

Wien (OTS) - "Den Wiener Autofahrern angesichts einer Totalsperre der U1 in der heißesten Phase des Baustellensommers zu einem Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu raten, um dem zu erwartenden Verkehrschaos angesichts der zahlreich geplanten Verkehrsumbauten in der Sommerzeit zu entgehen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie den Autofahrern gegenüber", so ÖVP Wien Verkehrssprecher Gemeinderat Roman Stiftner. Statt dieser Ansage hätte man sich bei der Präsentation der Vorhaben mehr Vorschläge für eine raschere Abwicklung der teilweise weit in den Herbst hineinreichenden Bauarbeiten erwartet.

Die von der ÖVP immer wieder geforderten Fly-Over-Konstruktionen für besonders neuralgische Baustellen wie etwa die im Bauprogramm enthaltene Hansson-Kurve, die AST Landstraße sowie die Sanierung der Gürtelfahrbahn im Bereich Innerer Währinger und Döblinger Gürtel würden sich für solche den Verkehr verflüssigende technische Maßnahmen eignen. Besonders kritsierte Stiftner die Zeitgleichheit bei den Straßenbauarbeiten AST Landstraßer Gürtel, Wiedner Gürtel bzw. der Hanssonkurve. Gemeinsam mit der Stillegung der U1 und den verkehrstechnischen Belastungen durch die Großbaustelle Hauptbahnhof Wien ist so das Verkehrschaos im gesamten SO-Raum Wiens vorprogrammiert.

Eine derartige Häufung von Baustellen hätte demnach vermieden werden müssen. Erstaunlich sei in diesem Zusammenhang die lange Dauer einiger der neuralgischen Verkehrsbaustellen. So dauere die Sanierung der Ottakringer Straße von Mitte August 2012 bis Juni 2013. Bei der Hanssonkurve werde mit einer noch längeren Bauzeit gerechnet. "Die Ankündigungen der Verkehrsstadträtin lassen einen Stausommer der Extraklasse befürchten, daher muss in Korrektur dieser ein Beschleunigungsprogramm für den heurigen Baustellensommer erstellt werden, so dass die Stauzeiten für die Wiener Autofahrerinnen und Autofahrer möglichst gering gehalten werden können", schloss Stiftner.

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