Zinggl unterstützt Protest Österreichischer Kunstinstitutionen gegen Kriminalisierung von Pussy Riot

Schmied muss sich für Freilassung der Künstlerinnen einsetzen

Wien (OTS) - Der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, unterstützt den Offenen Protest der Österreichischen Kunstinstitutionen gegen die drohende Verurteilung der Künstlergruppe Pussy Riot in Moskau. "Es ist zu befürchten, dass die russische Justiz an den Künstlerinnen hier ein Exempel statuieren möchte. Mit dem Versuch, die feministische Kunstaktion vor der Moskauer Christi Erlöser-Kirche zu kriminalisieren, droht ihnen eine Haftstrafe bis zu sieben Jahren", erläutert Zinggl.

"Ich ersuche daher auch die Kulturministerin Schmied, sich dem Protest der Kunstinstitutionen anzuschließen", fordert Zinggl. "Die russische Justiz muss spüren, dass sie unter Beobachtung steht. Mit Verhaftungen und Verurteilungen können Aktivistinnen nicht mundtot gemacht werden. Ministerin Schmied muss sich dafür einsetzen, dass die Aktivität von Pussy Riot als das angesehen wird, was es ist:
Nämlich eine künstlerische Aktion. Die Künstlerinnen müssen sofort freigelassen werden."

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