Herzog zu Lueger-Ring: Umbenennung ist Kulturbarbarei ersten Ranges!

Weithin unbekannter Kulturpolitiker Mailath-Pokorny will sich offenbar selbst ein Denkmal setzen!

Wien, 19-04-2012 (OTS/fpd) - Die geplante Umbenennung des Karl-Luegner-Ringes durch die rot-grüne Chaotenregierung in Wien ist eine Kulturbarbarei ersten Ranges und dabei eine Schande für die Bundeshauptstadt. Der glücklos agierende Kulturstadtrat Mailath-Pokorny möchte sich dabei offenbar selbst noch am Ende seiner politischen Laufbahn ein Denkmal setzen, so heute der 2. Landtagspräsident, Johann Herzog in einer Stellungnahme.

Wie verlogen der aufgesetzte Antifaschismus der regierenden Links-Regierung ist zeigt das Beispiel des nach wie vor existierenden Julius Tandler Platzes in Wien. Julius Tandler, der als Arzt die Auslöschung "unwerten Lebens" gefordert hat, damit der Eugenetik das Wort geredet und damit ebenfalls einer kritischen Begutachtung unterzogen werden sollte, wird von der Rathaussozialisten nach wie vor hoch geschätzt. Bis zum heutigen Tag vergibt die Stadt Wien die sg. "Julius-Tandler-Medaille" an Persönlichkeiten für "Verdienste um die Menschlichkeit". Hier stelle sich die Frage, ob die noch lebenden Träger dieser Auszeichnung, diese künftig überhaupt noch tragen dürfen. Julius Tandler war mit seiner Ideologie mit Bestimmtheit ein Wegbereiter der Nationalsozialisten, die mit der Auslöschung "unwerten Lebens" genau jenen Weg bestritten haben, den Julius Tandler bereits in den 1920er Jahren beschrieben habe, so Herzog.

Faktum ist, daß diese Umbenennung ein Kniefall vor den linksextremen Kreisen dieser Republik sei, daß mit dieser Umbenennung eine weitere ideologische Säuberung durch die Sozialisten stattfinde und daß die Begründung dafür einzig und allein in der Tatsache liege, daß man einen nicht-sozialistischen Bürgermeister aus dem kollektiven Gedächtnis der Wienerinnen und Wiener streichen möchte. Während dem Massenmörder Che Guevara in Wien ein Denkmal gestiftet wird und der Wiener Bürgermeister dabei freundlich in die Kamera lächelt, wird einem verdienten Wiener Bürgermeister nachträglich ins Grab gespuckt. Die Freiheitliche Partei wird diesem Treiben jedenfalls nicht tatenlos zusehen und spätestens nach der nächsten Wiener Landtags-und Gemeinderatswahl als stärkste Partei dieser Stadt dem verdienten Bürgermeister Lueger seinen Ehre wieder zurückgeben, so Landtagspräsident Johann Herzog abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003