Pflegausbildung - vom Schlusslicht auf Platz 1

Wien (OTS) - Der Vorsitzende Johann Hable Gesund- und Sozialberufe in der GÖD begrüßt den Schritt des Gesundheitsministers Stöger, der nach jahrelanger Überlegung die EU- Zugangsvoraussetzung zur Pflegeausbildung von 10 auf 12 Jahre allgemeine Schulausbildung soeben unterschrieben hat.

Damit ist der Weg frei auch in Österreich, nach der EU Richtlinie 305/37/EG die Ausbildung in den gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegdienst mit Matura als Voraussetzung umzusetzen.
Wobei eine mehrjährige Übergangsfrist für diese Richtlinie gefordert wird.

Hable ersucht den Gesundheitsminister Stöger unverzüglich mit der Ausbildungsreform zu beginnen und nicht die 7-jährige Wartezeit voll auszunützen.

Wir haben österreichweit einen großen Personalmangel an diplomiertem Krankenpflegepersonal und müssen den Maturanten signalisieren, das ist ein Beruf mit Aufstiegschancen bis zum Magister- bzw. Bachelor, Master, (Pflegeakademiker) Dr. der Pflege der Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Bundesrepublik Deutschland und Österreich erfüllen derzeit die EU- Richtlinien nicht, und sind damit zum Schlusslicht Europas geworden.

Vorsitzender Johann Hable tritt wement dafür ein, dass es zu einem Bildungsschub für die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich kommt.

Der Vorsitzende Johann Hable fordert für Österreich einer flächendeckenden Umsetzung dieser Richtlinie, d.h. Ausbildungsreform einer modernen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, wobei die Zugangsvoraussetzungen auf europäischem Niveau erreicht werden müssen.

Hable: Die Position des Schlusslichtes muss der Vergangenheit angehören.

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Vorsitzender der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe

Johann Hable, Mobil: 0664 2435335

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