ÖAMTC: Die Zeit ist reif für eine Mobilitätspauschale

Reform der Pendlerpauschale seit Jahren überfällig

Wien (OTS) - "Die Pendlerpauschale wird den Mobilitätsbedürfnissen der heutigen Arbeitnehmern schon seit Jahren nicht mehr gerecht", ärgert sich ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Gerade deshalb begrüßt der ÖAMTC die Ankündigung von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, über eine soziale Staffelung derselben nachzudenken. "Der ÖAMTC hat mit der Mobilitätspauschale bereits einen Vorschlag auf den Tisch gelegt und ist zur konstruktiven Diskussion bereit", fügt die ÖAMTC-Expertin hinzu.

Aus Sicht des ÖAMTC wäre die Einführung einer "Mobilitätspauschale" eine Lösung, von der alle Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren. Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag sollen verschmelzen und als Pauschale entsprechend der Kosten des Arbeitsweges - egal ob mit Auto oder Öffi - ausbezahlt werden. "Oberste Priorität muss sein, Pendler, besonders jene mit geringen Einkommen, zu entlasten", erklärt Brandau.

Gerade in den letzten Jahren hat sich der Arbeitsmarkt stark verändert. Die aktuelle Form der Pendlerpauschale hat sich jedoch gar nicht an die zunehmend atypischen Beschäftigungsmodelle angepasst. Derzeit ist es so: Wer zu wenig verdient, um Steuer zu zahlen, oder unter elf Tagen im Monat arbeitet, erhält gar keine Pendlerpauschale. "Und davon sind in hohem Maß Frauen und junge Menschen betroffen", ärgert sich die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. "Die Zeit ist reif, dass alle Arbeitnehmer gleichermaßen fair entlastet werden."

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Ralph Schüller
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002