VP-Korosec: Wiener Gesundheitsstadträtin ignoriert konsequent Managementfehler im Spitalsbereich

110 Gangbetten pro Tag sind eine Zumutung für Patient/innen und Mitarbeiter/innen

Wien (OTS) - Als "völlig untauglich" bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien die bisher von der SP-Gesundheitsstadträtin getätigten Maßnahmen zur Reduktion der Gangbetten in Wiener Spitälern sowie zur Entlastung der Spitalsmitarbeiter/innen im Wiener Krankenanstaltenverbund.

Nachdem die Gewerkschaft mittlerweile mit Gefährdungsmeldungen agiert, um die Führungsebene des KAV aus ihrer Lethargie zu reißen und auf die anstehenden Probleme im Personalbereich aufmerksam zu machen, sollten bei der zuständigen Ressortchefin eigentlich schon längst die Alarmglocken läuten.

"Wenn hochqualifizierte Pflegekräfte mittlerweile zum Putzen, für Telefondienste und dergleichen eingesetzt werden und in den Spitälern allein in den ersten zwei Monaten des heurigen Jahres 6.700 Gangbetten stehen, dann kann die Frau Stadträtin nicht einfach die Hände in den Schoß legen und dazu schweigen. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Beschäftigten, die täglich Höchstleistungen erbringen und natürlich erst recht für die Wiener Patient/innen, die am Gang liegen müssen", erklärt Korosec.

Es sei höchste Zeit, endlich das Problem bei der Wurzel zu packen und die Spitalsorganisation deutlich zu verbessern. Korosec vermisst zudem auch Vorschläge des neu eingerichteten Beratungsgremiums, das die Wiener Stadtregierung mit der letzten Änderung des KAV-Statuts geschaffen hat. Es müssen endlich Lösungen präsentiert werden, die die Mitarbeiter/innen vom steigenden Arbeitsdruck und vor allem vom Bürokratieaufwand nachhaltig entlasten. "Wenn die zuständige Gesundheitsstadträtin zu den Gangbetten und den Personalengpässen nicht bald etwas Brauchbares auf den Tisch legt, ist sie in dieser verantwortungsvollen Position wohl kaum noch haltbar. Das sollte auch der Herr Bürgermeister langsam einsehen", so Korosec abschließend.

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