Kößl: Die Neustrukturierung der Sicherheitsbehörden ist eine Verwaltungsreform, die sich sehen lassen kann!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der Neustrukturierung der Sicherheitsbehörden beschließen wir heute eine Verwaltungsreform, die sich sehen lassen kann. Es ist dies die größte Behördenreform in der Zweiten Republik und eine wichtige Ergänzung zur bisherigen Wachkörperreform, die 2002 mit der Neuausrichtung von Bundeskriminalamt und Cobra, mit der Sicherheitsakademie, der Gleichstellung der Ausbildung, der Zusammenführung der Wachkörper und der Eingliederung der Zollwache begonnen hat. Der heute zu setzende weitere Schritt ist der wichtige Punkt am i bei der Zusammenführung von Wachkörper und Behörde, erklärte ÖVP-Sicherheitssprecher Abg. Günter Kößl heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrats.

"Der heutige Beschluss zeigt, dass im Innenministerium Verwaltungsreform tatsächlich umgesetzt wird. Daher haben wir in Österreich auch eine moderne, effiziente Polizei- und Sicherheitsstruktur und zählen damit zur Weltspitze", gratulierte Kößl der Innenministerin.

Im Detail werden nun aus 31 Sicherheitsstrukturen neun Landesstrukturen geschaffen. Die Landespolizeikommanden, Bundespolizeidirektionen und Sicherheitsdirektionen werden zu einer Landespolizeidirektion zusammengeführt. "Das bringt zusätzliche Straffungen, den Abbau von Doppelgleisigkeiten und effizienteres Arbeiten. Und natürlich Einsparungen, die ja das Ziel einer Verwaltungsreform sind: Mit den heutigen Maßnahmen sparen wir zwischen acht und zehn Millionen Euro, die im Sicherheitsbereich verbleiben, um die Kriminalität noch besser zu bekämpfen und weitere Maßnahmen zu setzen, die die Rechtssicherheit in Österreich weiter verbessern - etwa mit der Schaffung eines Bundesamts für Asyl- und Fremdenrecht", schloss Kößl.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004