Vermeintliche Giftmorde - "Ein Fall für Resetarits" berichtet über neue Entwicklungen

Am 20. April um 21.20 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der aktuellen Ausgabe von "Ein Fall für
Resetarits" präsentiert Peter Resetarits am Freitag, dem 20. April 2012, um 21.20 Uhr in ORF 2 u. a. neue Entwicklungen im spektakulären Fall der Frau W.:

Vermeintliche Giftmorde

Diese Meldung ging durch alle Medien: Frau W., eine polnische Krankenschwester, wurde wegen Mordverdachts verhaftet. Zur Erinnerung: Zwei Männer, ein Wiener und ein Niederösterreicher, hatten unabhängig voneinander die 51-jährige Frau W. via Kontaktanzeige kennengelernt. Bei beiden zog die gelernte Krankenschwester ein, bei beiden kam es zu Vermögensverschiebungen, beide waren kurze Zeit später tot. "Ein Fall für Resetarits" hat den Fall aufgedeckt und bereits im Februar erstmals berichtet. Frau W. bestritt bisher vehement alle Vorwürfe, mit dem Ableben der beiden Männer etwas zu tun zu haben. Doch nun wurden in Gewebeproben des verstorbenen Wieners Arsenrückstände gefunden. Und beim verstorbenen Niederösterreicher gibt es die Vermutung, dass er mit pflanzlichen Mitteln vergiftet worden sein könnte. Mittlerweile wurden beide Gräber geöffnet, um die Verstorbenen noch einmal zu untersuchen. Ein Expertenteam soll nun herausfinden, ob die Männer tatsächlich vergiftet wurden. Hat Frau W. - für sie gilt die Unschuldsvermutung -die beiden Männer tatsächlich ermordet, um an deren Vermögen zu kommen? Wie geht es in dem Fall weiter? Und welche Rolle spielt der Sohn von Frau W., der bei beiden Männern ein- und ausging und in die Vermögensverschiebungen involviert war?

Kaiserschnitt nicht nötig

Der Traum von der eigenen Familie sollte sich 2008 für Daniela Haselbacher endlich erfüllen. Nach einer komplikationsfreien Schwangerschaft wurde die junge Burgenländerin am späten Abend des 20. Februar 2008 von ihrem Lebensgefährten ins Krankenhaus Oberwart gebracht. Zuhause war schon alles für die Ankunft der kleinen Tochter vorbereitet. Doch in den Stunden vor der Geburt traten Probleme auf. Die kleine Anna Maria war im Bauch der Mutter plötzlich mit Sauerstoff unterversorgt. Daniela Haselbacher, die aufgrund starker Blutungen zunehmend Angst hatte, dass hier etwas ganz falsch laufen würde, verlangte nach einem Kaiserschnitt. Doch dieser wurde ihr verwehrt. Als Anna Maria viele Stunden nach der Einlieferung von Daniela Haselbacher auf natürlichem Wege zur Welt kam, waren ihre Vitalzeichen so schwach, dass sie wiederbelebt werden musste. Die Folgen der offenbar sehr langen Sauerstoffunterversorgung waren dramatisch. Anna Maria ist heute vier Jahre alt und mehrfach schwerstbehindert. Sie kann nicht allein sitzen, ihren Kopf nicht halten; ob oder was sie sieht und hört, weiß man nicht. Deshalb hat Daniela Haselbacher den Krankenhausträger geklagt. Mittlerweile gibt ihr ein Gutachten Recht. Bei der Geburtshilfe sei ein schwerer Fehler passiert, Anna Marias Behinderung wäre zu vermeiden gewesen, urteilt ein vom Gericht bestellter Sachverständiger. Trotzdem lenkt die Gegenseite nicht ein. Es könnte ja sein, dass die Behinderung schon während der Schwangerschaft entstanden sei. Und deshalb wird weiter prozessiert, obwohl Daniela Haselbacher das Schmerzensgeld dringend für die 24-Stunden-Betreuung ihrer Tochter brauchen würde. Jetzt soll ein neues Gutachten eines Neonatologen beurteilen, was am 20. Februar 2008 tatsächlich passiert ist.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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