Schieder begrüßt Merkel-Forderung nach internationaler Finanztransaktionssteuer

Globale Steuer wäre beste Lösung - FTS im Euro-Raum als erster Schritt

Wien (OTS/SK) - Erfreut zeigt sich SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder über die klaren Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin Merkel, die sich im Vorfeld des G20-Treffens in Mexiko im Juni für eine internationale Besteuerung der Finanzmärkte ausgesprochen hat. Das zeigt, dass die Finanztransaktionssteuer (FTS) auch für Deutschland als einer der wichtigsten politischen Player in Europa auf der Agenda weiterhin ganz oben steht. "Die österreichische Regierung war eine der ersten, die sich in der EU für die FTS stark gemacht haben. Mittlerweile sprechen sich - von EU-Parlament über Kommission bis zu einer großen Zahl europäischer Regierungen -die wichtigsten politischen Akteure dafür aus. Nun gilt es, rasch zu konkreten Ergebnissen zu kommen", so Schieder am Donnerstag. ****

Klarerweise wäre eine globale Finanztransaktionssteuer die beste Lösung. Aber auch auf EU-Ebene oder im Euro-Raum könnten damit substantielle zusätzliche Einnahmen erzielt werden - "damit die Finanzmärkte endlich ihren gerechten Beitrag zu den Krisenkosten beitragen". Zudem hätte eine solche Steuer auf Aktien- und Derivatenhandel auch einen stabilisierenden Effekt. "Die österreichische Regierung wird jedenfalls weiter in Europa dafür kämpfen, dass die FTS rasch Realität wird", so der Finanzstaatssekretär. (Schluss) ah/mo

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