PVÖ-Wohlmuth: Nach Spritpreis auch Maßnahmen bei Gas und Strom gefordert

Aktueller Verbraucherpreisindex: Pensionistenverband begrüßt Maßnahmen gegen horrende Spritpreise

Wien (OTS/SK) - Die neuen Zahlen der Statistik Austria belegen,
dass die Inflation nach wie vor ein Problem darstellt, das besonders Pensionisten in Österreich belastet. Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), warnt deshalb: "Wenn der allgemeine Verbraucherpreisindex auch leicht rückläufig ist, zeigt der Pensionisten-Preisindex jedoch, dass für die Senioren das Geld immer weniger wert wird. Auch die für Senioren besonders relevanten Werte für den täglichen (Mikrowarenkorb) und den wöchentlichen Einkauf (Miniwarenkorb) sind weiter über dem Durchschnitt. Diese beinhalten die wichtigen Kosten für Nahrungsmittel, Dienstleistungen und Treibstoffe." ****

Der Pensionistenverband begrüßt das längst fällige Eingreifen des Wirtschaftsministeriums, wonach Spritpreiserhöhungen vor Feiertagen oder Ferien nur noch in einer engen Bandbreite erlaubt sein sollen. Wohlmuth: "Damit hat der Wirtschaftsminister eine lange bestehende PVÖ-Forderung wahrgenommen und muss nun rasch die Regulierung von Rohstoffpreisen erreichen."

"Es war höchste Zeit, dass der ungebremsten Spritpreis-Spirale von Seiten der Politik ein Riegel vorgeschoben wird. Dies ist jedoch nur eine Baustelle: Auch bei Gas und Strom - für viele Seniorenhaushalte eine riesige finanzielle Belastung - muss der Wirtschaftsminister aktiv werden, damit den Rohstoffkonzernen und Spekulanten auf nationaler wie europäischer Ebene strenge Grenzen gesetzt werden.", so PVÖ-Generalsekretär Wohlmuth. (Schluss) sv/mo

Rückfragen & Kontakt:

Daniel Auer, Pensionistenverband Österreichs
Tel. 01/313 72-31
presse@pvoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003