VP-Leeb ad Peschek: Schuldzuweisungen schaffen keine Ausbildungsplätze

Wien (OTS) - "Dass sich der Wiener SPÖ Abgeordnete Peschek gerne als Experte für "eh auch alles" in Ausbildungsfragen hochstilisiert und dabei gerne übers Ziel hinausschießt ist mittlerweile bekannt. Er wäre allerdings gut beraten, sich ein umfassendes und genaues Bild über Zahlen, Daten und Fakten auf dem Wiener Lehrstellenmarkt zu machen und nicht aus dem ideologischen Schützengraben heraus die Wiener Wirtschaft an den Pranger zu stellen", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb.

"Es ist traurige Tatsache, dass immer mehr junge Menschen das Wiener Pflichtschulsystem nicht ausbildungsfähig verlassen. Und zwar nicht weil ihnen die notwendigen Fähigkeiten fehlen, sondern weil der öffentliche Pflichtschulbereich in Wien nicht mehr in der Lage ist Basisqualifikationen zu vermitteln. Den Betrieben neben der Vermittlung der Lehrinhalte auch noch das Aufholen der Bildungsversäumnisse aus der Pflichtschule aufzubürden, ist einfach unmöglich", so Leeb weiter.

Leider haben sich auch die Standortbedingungen für die Wiener Wirtschaft in den vergangenen Jahren unter der SPÖ geführten Stadtregierung massiv verschlechtert. Obwohl Wiener Betriebe mit massiven Standortnachteilen gegenüber den anderen Bundesländern zu kämpfen haben und trotz des schlechten Bildungsniveaus der Pflichtschulabgänger halten die Wiener Betriebe an der Ausbildung fest und bilden in hoher Zahl und ambitioniert aus.

Als Mitglied des Wiener Gemeinderates sitzt der Jungabgeordnete Peschek an der richtigen Stelle um dafür Sorge zu tragen, dass in Wiener Pflichtschulen die Bildungsstandards eingehalten werden und die Standortbedingungen für Unternehmen nicht zusätzlich durch massive Gebühren- und Abgabenlast sowie überbordende Bürokratie erschwert werden.

"Der Jungabgeordnete Peschek ist gut beraten, seine Wünsche im Wiener Gemeinderat umzusetzen, anstatt mit unqualifizierten Pressemeldungen fortlaufende Attacken gegen die Wiener Wirtschaft zu reiten. Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze entstehen dort, wo die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut sind, die Basisbildung funktioniert und vor allem ein gutes Gesprächsklima zwischen Wirtschaft und Politik herrscht. Die in regelmäßigen Abständen erhobenen Schuldzuweisungen und Verhaltensauffälligkeiten Pescheks bringen nur Unmut und schaffen keine Ausbildungsplätze", so Leeb abschließend.

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