"E-Mobilität macht den Verbrennungsmotor nur noch stärker"

33. Internationales Wiener Motorensymposium 26./27. April 2012

Wien (OTS) - Die Batterieentwicklung für den Elektroantrieb von Fahrzeugen macht nach Ansicht von Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz zu langsame Fortschritte. "Die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors geht schneller vor sich als die Forschung für leistungsfähigere Batterien, der Verbrennungsmotor wird im Vergleich zur E-Mobilität nur noch stärker", stellt der Motorenexperte im Vorfeld des 33. Internationalen Wiener Motorensymposium fest, das am 26. und 27. April 2012 in der Wiener Hofburg stattfindet.

Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und Organisator des Internationalen Wiener Motorensymposiums: "Trotz der intensiven weltweiten Bemühungen um leistungsfähige Batterien für Elektroautos wird der Vorsprung des Verbrennungsmotors eher größer als kleiner. Der Verbrennungsmotor macht in der Weiterentwicklung jedenfalls mehr Fortschritte als die Batterie hinsichtlich ihrer Leistungsdichte. Jede neue Motorenreihe, die in der Regel nach fünf bis sechs Jahren die vorhergehende Generation ablöst, erzielt trotz höherer Leistungsdaten etwa 15 Prozent weniger Verbrauch. Diesen Fortschritt sieht man bei der Entwicklung von Batterien nicht."

Die zunehmende Elektrifizierung des Automobils stellt nach Ansicht des Motorenexperten "einen wesentlichen Treiber für die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors dar". Prof. Lenz: "Die Hybridisierung schreitet weiter voran, auch diese Entwicklung macht in Wirklichkeit den Verbrennungsmotor stärker. Elektrische Komponenten decken zunehmend Lastbereiche ab, in denen der Verbrennungsmotor Schwächen aufweist. Dies ermöglicht weitere Verbesserungen bei Verbrauch und Leistungsstärke in jenen Bereichen, in denen der Verbrennungsmotor seine Stärken ausspielen kann."

Am 33. Internationalen Wiener Motorensymposium nehmen 1000 Wissenschaftler und Techniker aus aller Welt teil. Die Experten diskutieren zukünftige Formen der Mobilität, neue Wege bei Fahrzeugantrieben, Kraftstoffen und Rohstoffen und praktikable Lösungen für die Gegenwart.

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