Besonderer Ausschuss Bildung - Mayer: Geld muss in der Schulklasse ankommen, nicht in der Verwaltung versickern

Wien (OTS/SK) - "Die organisatorischen Schwerpunkte des Bildungsvolksbegehrens und die Empfehlungen, die die Initiatoren heute im Besonderen Ausschuss zum Volksbegehren gegeben haben, decken sich mit unseren Zielen und Vorstellungen", erklärte SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer am Rande des heute, Montag, stattfindenden Ausschusses im Parlament. Völlige Übereinstimmung mit den Initiatoren sieht Mayer auch bei einer notwendigen Effizienzsteigerung in der Verwaltung: Die Bildung und das Geld müssen bei den Schülerinnen und Schülern ankommen und nicht in Ineffizienzen und Doppelgleisigkeiten versickern, so Mayer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Schulverwaltung in Österreich aus dem Jahr 1962 sei einfach nicht mehr zeitgemäß, es gibt sehr hohe Ausgaben bei nur durchschnittlichen Erfolgen. Zu diesem Ergebnis ist auch der Rechnungshof gekommen, der zahlreiche Prüfungen im Bildungsbereich vorgenommen hat. So habe etwa der Rechnungshof bei den Landeslehrerinnen und Landeslehrern zwischen 2006 und 2010 eine Kostensteigerung in der Höhe von 300 Millionen Euro errechnet, und das obwohl die Planstellen der Landeslehrer zurückgegangen sind und die Schülerzahlen rückläufig waren. "Hier sieht man sehr deutlich, wie notwendig eine Budget- und Personalsteuerung aus einer Hand ist", so Mayer.

Mayer fügte abschließend hinzu: "Wir brauchen Aufgaben- und Ausgabenverantwortung in einer Hand, autonome Schulstandorte mit mehr Verantwortung an den Schulen, Bildungsdirektionen auf Länderebene sowie Abschaffung der Bezirksschulräte." (Schluss) mb/sl/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004