FP-Guggenbichler: Vertreibung der Ziesel zu Gunsten des Monsterbaus am Marchfeldkanal schreitet voran

Einfangen der Tiere widerspricht europäischem Recht

Wien (OTS/fpd) - Offensichtlich wird der Weg zur Umsetzung des Bauprojekts am Machfeldkanal schon bereitet und das ausgerechnet von SPÖ-Stadträtin Sima selbst, die eigentlich für den Tierschutz zuständig ist, sagt heute der Umweltsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Udo Guggenbichler und berichtet weiters: "Nach langem, beharrlichem Schweigen der Stadträtin wurden die Tiere nämlich jetzt teilweise eingefangen und markiert, obwohl rechtlich ein Fangen dieser streng geschützten Ziesel untersagt ist. Angeblich soll es für diese Tat eine Genehmigung der MA 22 geben. Demnach dürften die Tiere zu Forschungszwecken gefangen werden, was den Anschein erweckt, als würde Sima in die juristische Trickkiste greifen, um der Bau-Lobby zu Diensten zu sein."

Es ist zu befürchten, dass gerade jetzt bewusst in den Lebensraum der Tiere eingegriffen wurde, um sie aus diesem Gebiet zu vertreiben und so für die Mischmaschinen Platz zu machen. Abgesehen davon, dass ein solches Vorgehen gegen die EU-Richtlinien verstößt, ändert es auch nichts an der Tatsache, dass eine Umsiedlung Jahre dauern würde und eine massive Reduktion der Ziesel zur Folge hätte. Sima soll daher endlich Klarheit schaffen und bekannt geben, was sie tatsächlich plant, fordert Guggenbichler.

Es ist Sima anscheinend egal, was mit den streng geschützten Tieren passiert und was in Richtlinien steht und es ist ihr auch egal, dass schon mehr als 4.000 Bürger Unterschriften geleistet haben, um diese Tiere zu schützen, kritisiert Guggenbichler und hält abschließend neuerlich fest, dass Ersatzflächen für die Monsterbauten zu suchen sind und nicht für die Tiere. (Schluss) hn

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