Katholische Aktion gegen "beschämende" Asylpolitik Österreichs

Präsidentin Derschmidt fordert Ende von "familienfreundlichen Abschiebungen" und Neuregelung des humanitären Bleiberechts

Wien, 16.04.12 (KAP) Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) fordert eine Neuregelung des humanitären Bleiberechts und das Ende der sogenannten "familienfreundlichen Abschiebungen". Österreich habe im europäischen Vergleich "eine der härtesten Asylpraktiken verbunden mit absoluter Gefühllosigkeit der Regierung gegenüber menschlichen Anliegen", erklärte KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt am Montag.

Die "beschämende" heimische Asylpolitik werde auch immer wieder im Ausland kritisiert, so die Präsidentin. Derschmidt: "Es würde dem internationalen Ansehen Österreichs nützen, wenn die Regierung von dieser gleichgültigen Haltung abgehen würde."

Nach wie vor sähen sich Familien regelmäßig "trotz guter Integration, guter Sprachkenntnisse, beruflicher und schulischer Erfolge" und "nach jahrelang verschleppter Asylverfahren" Abschiebungen gegenüber, erinnerte die KAÖ-Präsidentin. Sie sprach sich in diesem Zusammenhang für ein verbessertes und gerechteres Verfahren beim humanitären Bleiberecht aus.

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