BZÖ-Haubner: "Schule der Zukunft muss jedes Kind fordern und fördern"

"Leistung muss sich auch für Lehrer lohnen - Abschaffen des Sitzenbleibens nicht im Interesse der Bürger"

Wien (OTS) - BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner forderte heute im Sonderausschuss Bildung, dass die Schule der Zukunft den veränderten Lebens- und Familienverhältnissen entsprechen muss und eine pädagogische Dienstleistungseinrichtung sein sollte. "Die Schule der Zukunft muss jedes Kind fordern und fördern", so Haubner weiter.

Es sollte daran gearbeitet werden, dass jeder Schüler eine Schule beendet, denn meistens sind Schulabbrecher potentielle Sozialfälle, für die der Staat später dann aufkommen müsse. Zur Abschaffung des Sitzenbleibens meinte Haubner, dass dies nicht im Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger stünde. "Auch in der Schule muss sich Leistung lohnen. Das Leistungsprinzip muss in der Schule erhalten bleiben und es darf keine Nivellierung nach unten stattfinden".

"Sich im Alter von zehn Jahren für einen Bildungsweg entscheiden zu müssen, kann nicht gut sein, denn in diesem Alter beginnen die Kinder verstärkt, soziale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Die Kinder in diesem Entwicklungsstadium aus dieser gewohnten Umgebung herauszureißen, ist nicht wirklich zielführend", meinte Haubner.

"Auch der Beruf des Lehrers muss aufgewertet werden, daher brauchen wir ein neues Dienst- und Besoldungsrecht. Die ausgezeichneten Leistungen der Lehrer muss honoriert werden. Leistung muss sich auch für Lehrer lohnen und darf sich nicht ausschließlich am Unterricht orientieren", erinnerte Haubner.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003