Brunner: Grüne und Bürgerinitiativen siegen im Kampf gegen Megakraftwerk in Klagenfurt

Umweltsenat-Bescheid gegen Gasdampfkraftwerk öffnet Tür zur Grünen Energiewende in Kärnten

Wien (OTS) - "Sechs Jahre lang haben FPK und Verbund mit allen Mitteln und gegen den Willen der Bevölkerung versucht, ein fossiles Megakraftwerk in Klagenfurt zu bauen. Nun sind sie mit der Entscheidung des Umweltsenats am Rechtsstaat gescheitert", freut sich Christiane Brunner, Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, über den Bescheid des Umweltsenats. "Von nun an sollte sich Verbund-Chef Anzengruber von fossilen Abenteuern verabschieden und die Grüne Energiewende aktiv mitgestalten - und die ist sauber, innovativ und zu hundert Prozent erneuerbar".

Noch vor wenigen Tagen protestierten Grüne gemeinsam mit Bürgerinitiativen und Umweltgruppen anlässlich der Verbund-Hauptversammlung in Wien gegen das unnötige Kraftwerk. Später luden Eva Glawischnig und Christiane Brunner zu einem Strategiegespräch ins Parlament. Brunner sagt: "Dass es nach so kurzer Zeit schon ein Ergebnis gibt, freut mich umso mehr. Ich gratuliere den vielen Menschen, die in Form von BürgerInneninitiativen gegen dieses Kraftwerk gekämpft haben. Sie haben sich auch durch die fragwürdige Vorgehensweise von Seiten der Landesregierung nicht einschüchtern lassen und Berufung gegen den UVP-Bescheid eingelegt. Die Entscheidung des Umweltsenats bestätigt nun die Bedenken, die wir alle schon von Anfang an hatten."

Die Grüne Umweltsprecherin mahnt nun auch in Zukunft zu verantwortlicherem Handeln bei politischen EntscheidungsträgerInnen:
"Warum liegt es an engagierten BürgerInnen und dem Umweltsenat dieses Monsterprojekt nach sechs Jahren zu Fall zu bringen? Wo waren Umweltminister Berlakovich und seine vielzitierte Energieautarkie? Warum hielt Landeshauptmann Dörfler so lange an diesem Kraftwerk fest, dass das Land Kärnten nicht nur mit ziemlicher Sicherheit wieder in ein Finanzfiasko geführt hätte, sondern auch ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung bedeutet hätte?", kritisiert Brunner abschließend.

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