ORF III sucht Kunstschätze, erklärt die Faszination von Vampiren und holt Raritäten aus dem Fernseharchiv

Am 17. April im neuen Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information lädt am Dienstag, dem 17. April 2012, in der Sendung "Was schätzen Sie...?" - moderiert von Karl Hohenlohe - Zuseher mit ihren Fundstücken zu einer Expertise ins Dorotheum ein. In "art.genossen" gehen Wissenschafter der Frage nach, warum sich Vampirgeschichten quer durch die Kulturen bis heute so erfolgreich halten. Die Reihe "Fernsehen wie damals" zeigt handverlesene Programmausschnitte und Reportagen und erinnert an einen "CLUB 2" zum Thema Vergessen.

Was schätzen Sie...? (20.15 Uhr)

So manches verheißungsvolles Erbstück erfüllt seinen Besitzer mit der Hoffnung oder gar Überzeugung, einen Schatz zu hüten - wer wagt diesmal den Schritt ins Dorotheum und stellt sich der Stunde der Wahrheit? Unter fachmännischen Blicken wird über ein altes Gemälde befunden, das eine Szene am Kaiserhof zeigt. Weiters begutachten die Experten eine Mappe mit Aquarellen, um festzustellen, ob deren Marktwert jenem nahekommt, den die Mappe im Herzen der Besitzerin hat. Und hat Kunst eigentlich auch einen Quadratmeterpreis? Das interessiert vor allem Herrn Bittermann, der ein wahrhaft riesiges Bild mitbringt.

Kulturmontag mit art.genossen: Vampire, ein unsterblicher Mythos (21.05 Uhr)

Bis(s) zum Morgengrauen saugen derzeit vor allem junge Frauen und Mädchen Romane über Vampire in sich auf, und auch für die Film- und Fernsehindustrie scheint die Thematik seit einigen Jahren eine sichere Bank zu sein. Während die Gruselgestalten heute eher im braven Romantikfach und am Kinderbuchmarkt reüssieren, können sie auf eine jahrtausendealte Tradition als Protagonisten im Horror-Genre und in religiösen Kulten verweisen. Die Popularität von Vampirgeschichten hat einige Wissenschafter veranlasst, den Mythos zu erkunden. Auf einer griechischen Insel haben Archäologen die Begräbnisstätte von Bissopfern entdeckt, die Rückschlüsse auf das Aussehen der Blutsauger ermöglichen - und bieten vor allem Erklärungsmodelle für die Lust an den Untoten an. Mehr zum Thema Vampire zeigt ORF 2 am 22. April um 23.00 Uhr mit dem dok.film "Die Wahrheit über Dracula".

Fernsehen wie damals: 16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv (22.40 Uhr)

Ein konkurrenzloses Spektakel war die TV-Show "Wünsch dir was" mit Vivi Bach und Dietmar Schönherr, der in dieser Ausgabe mit dressierten Delfinen baden geht. Volksbildung mit Unterhaltungscharakter bietet der charmante Sprachunterricht mit Ulli Petek und Georges Creux in "En Francais". Konfliktreich geht's in der Sendung "Horizonte" zu - Kurt Tozzer begibt sich auf die Spuren Grinzinger Bausünden. Gunter Philipp gibt wertvolle Tipps für das Auto nach dem Winter, von Rostentfernung bis zum neuen Scheibenwischer. Für die Dame von Welt erprobt der Teletest eine praktische Erfindung: den elektrischen Lockenwickler.

Fernsehen wie damals: Panorama - Klassiker der Reportage (23.30 Uhr)

Als der Wiener Naschmarkt noch nicht Umschlagplatz für exotische Lebensmittel und erste Adresse für Szene-Cafés war, regierten dicke Bäuerinnen in Kittelschürzen und Kopftüchern den Platz. Erdäpfel statt Wasabinüsse und Schweinehälften statt Kebap wurden in den Sechzigern auf Klapptischen angeboten - befestigte Hütten oder gar Geschäfte gab es nicht. Märkte, Standler und Marktschreier sind das Thema dieser Panorama-Ausgabe.

Fernsehen wie damals: Best of CLUB 2: Glücklich ist, wer vergisst (0.15 Uhr)

Vergessen, verdrängen oder aufarbeiten? Der Österreicher und seine Vergangenheit: Diese CLUB-2-Ausgabe aus dem Jahr 1986 versucht, den typischen Umgang mit der eigenen Geschichte zu charakterisieren. Mit Alphons Matt diskutieren der Schriftsteller Peter Turrini, der Manager Hannes Androsch, der Journalist Hugo Portisch, der Schriftsteller Fritz Hochwälder, die Psychoanalytikerin Erika Danneberg und der Historiker Kurt Skalnik.

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