FA-Rösch: Nie wieder, nie mehr vida FSG im KWP!

Gerhard Böhm ist einzige Alternative für die Wahl des Zentralbetriebsrats

Wien (OTS/fpd) - Mit der Kandidatur der Liste von Gerhard Böhm für den Zentralbetriebsrat des Kuratoriums Wiener Pensionistenwohnheime (KWP) gibt es erstmals eine wählbare Alternative zur roten FSG, stellt der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch fest. Gerhard Böhm habe vor zwei Jahren für die FA als Betriebsrat im KWP Wieden kandidiert und konnte dort der FSG alle Mandate abringen. Die damalige Wahl war geprägt von zahlreichen illegalen Aktionen und Repressalien durch die FSG, erinnert Rösch. Umso mehr will der FA-Obmann ein Auge auf die bevorstehende Zentralbetriebsratswahl am 26. April haben. "Und fix ist, dass uns bis jetzt ein Anfechtungsgrund nach dem anderen geliefert wird", so Rösch.

Rösch zählt auf: Die Wahl des Wahlvorstands sei nicht korrekt erfolgt, die Frist für die Abgabe der antretenden Listen wurde -trotz eindeutiger Regelung in der Wahlgeschäftsordnung - um eine Woche verkürzt. Nicht einmal der Wahltag sei korrekt ausgeschrieben worden. "In einem Schreiben heißt es, dass die Wahl am Montag, dem 26. April, stattfindet, der 26. April ist allerdings ein Donnerstag. Da ist wohl ein Ewiggestriger im Monat März steckengeblieben", mutmaßt Rösch. Die Wahlvorstandsvorsitzende sei außerdem insofern ahnungslos gewesen, als sie nicht einmal wusste, dass allein nur sie Wahlvorschläge persönlich entgegennehmen darf. Sie wusste nicht einmal, dass sie die Übergabe schriftlich zu bestätigen hat. "Wie ging wohl die Listenabgabe der FSG vonstatten?", fordert Rösch Aufklärung.

Der FA-Obmann spricht weiters von einer Schande, dass man gewissen Herrschaften stets erklären müsse, dass die Gesetze des österreichischen Rechtsstaates auch für Sozialisten gelten. "Ich fordere daher auch Gabriele Graumann als KWP-Geschäftsführerin auf, dass sie die roten Personalvertreter zur Gesetzestreue aufrufen soll", so Rösch. Die FSG habe jedenfalls den Anspruch verloren, die Belegschaft im KWP zu vertreten. "Nie wieder, nie mehr vida FSG im KWP", fordert der FA-Obmann.

Rösch wünscht Gerhard Böhm und seiner Mannschaft für die bevorstehende Wahl alles Gute und ist überzeugt, dass Böhm als Zentralbetriebsrat sämtliche Missstände mit Hartnäckigkeit aufzeigen und diverse Verantwortliche in den Chefetagen nicht mit Samthandschuhen anfassen wird. (Schluss)

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