Katholische Farbstundenten begrüßen das JVP-Konzept 'Demokratie.Neu'

MKV/VfM: "Demokratie muss wieder praktiziert werden können!"

Wien (OTS) - "Die Menschen in unserem Land haben nicht nur ihr Vertrauen in die Politik verloren, sondern sukzessive auch ihren Glauben in die Demokratie", erklärt Michael Wilim, Bundesjugendobmann des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV). Schuld daran sind nicht erst die jüngsten Korruptionsskandale; es war die gesamte Politik der letzten Jahrzehnte, die 'Demokratie' zur scheinbar hohlen Phrase verkommen hat lassen.

Hier geht es um weit mehr als die vielzitierte Politikverdrossenheit: weitreichende Entscheidungen für unser Land werden über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen, Finanzkrisen, EU-Diktate u.v.m. "Das Volk fühlt sich alldem gegenüber machtlos -und das ausgerechnet in einem System, in dem die Herrschaft per definitionem von ebendiesem Volk ausgehen sollte", kritisiert Wilim.

"Es ist aller höchste Zeit, dass dieser volksfernen Politik ein Ende gesetzt wird!", fordern Michael Wilim und Marianne Venus, die Aktivenvertreterin vom Verband farbentragender Mädchen, (VfM) einhellig. Dass dies nicht von heute auf morgen bewerkstelligt werden kann, ist den katholischen Couleurstudenten bewusst, aber "das Konzept 'Demokratie.Neu' der JVP ist zweifellos ein erster wichtiger und vor allem gangbarer Schritt in die richtige Richtung. Dieses Konzept ist geprägt von einem zukunftsweisenden Demokratieverständnis, wir können es nur befürworten und mit allen Mitteln unterstützen!" sind sich beiden Vertreter der Verbände einig.

Open Politics, Parlamentarische Bürgeranfrage, E-Voting, Persönlichkeitswahlrecht, Regierungshearing im Parlament, automatische Volksabstimmung und Steuerwidmung - das sind keine hohlen Schlagworte und ganz bestimmt mehr als idealistische Utopien. "Das sind endlich konkrete und auch realisierbare Vorschläge zur stärkeren Gewichtung der 'Stimme des Volkes', nicht nur im Zuge der politischen Entscheidungsfindung sondern bereits bei der Vorgabe politisch relevanter Themen", bekräftigt VfM-Vertreterin Marianne Venus.

Derartige Neuerungen stellen uns natürlich alle vor eine große Herausforderung. Sie können nur dann erfolgreich sein, wenn der Bürger seine politische Verantwortung auch wahrnimmt und seiner Pflicht als Wähler nachkommt. Unsere Medien werden angehalten sein, ihre Kommunikationskanäle gründlich zu säubern und die Qualität ihrer Berichterstattung zu heben. Und die Politik wird ihren Fokus vom drohenden Wählerstimmen-Verlust wieder vermehrt auf Inhalte lenken müssen.

"Mit 'Demokratie.Neu' hat JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz ein ernstzunehmendes Konzept vorgelegt, das von der übrigen Politik nicht mehr ignoriert werden kann. Denn hierin werden substantielle strukturelle Änderungen gefordert; Strukturen, in denen Demokratie tatsächlich wieder - und besser - praktiziert werden kann.", ergänzt MKV-Bundesjugendobmann Michael Wilim.

Die österreichischen Verbände katholischer Farbstudenten, MKV und VfM, mit ihren über 20.000 Mitgliedern appellieren an die österreichischen Politiker, sich auf ihre Aufgabe als Vertreter des österreichischen Volkes zu besinnen. "Wir rufen die österreichische Politik dazu auf, sich eingehend mit diesen Vorschlägen zu befassen. Und wir fordern die Vertreter aller Parteien dazu auf, gemeinsam und vor allem konstruktiv an deren Umsetzung zu arbeiten.", so Wilim abschließend.

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