FPÖ: Strache, Neubauer, Venier: Südtirol - Ein Land im Aufbruch

55 Jahre nach Sigmundskron: 6.000 Kundgebungsteilnehmer fordern die Landeseinheit Tirols

Wien (OTS) - Beeindruckt und begeistert zeigte sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache von der gestrigen Kundgebung in Bozen, an der 6.000 Menschen teilgenommen haben. Südtirol sei ein Land im Aufbruch, das habe der gestrige Tag klar gezeigt. Die FPÖ werde die Südtiroler nicht im Stich lassen, garantierte Strache. Für die Freiheitlichen sei Südtirol immer schon ein Herzensanliegen gewesen. "Südtirol ist keine inner-italienische Angelegenheit", betonte Strache.

An der erfolgreichen Kundgebung in Bozen haben auch die freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer und Mathias Venier teilgenommen. Sie trugen als äußeres Zeichen der Verbundenheit zu ihren Südtiroler Landsleuten ein Transparent mit der Aufschrift "Südtirol - eine österreichische Herzensangelegenheit" und "Doppelte Staatsbürgerschaft - jetzt" beim Marsch mit. "Wir wollten ein Zeichen gegen die Zwangsbeglückung und permanenten Drohgebärden durch Italien gegenüber Südtirol setzen", sagte Neubauer dazu.

Der von den Schützen bestens organisierte Freiheitsmarsch in Bozen ist friedlich verlaufen, die Ansprachen der verschiedenen Bezirks-Schützenkommandanten beeindruckten die Zuhörer durch die sachliche Darstellung von Problemstellungen, die im täglichen Umgang mit Italien zu Tage treten.

Zahlreiche Transparente, auf denen "Ohne Rom in die Zukunft", Ein Tirol" oder ganz eindeutig "Los von Rom" gefordert wurde, wurden in die Höhe gehalten. Neben Schützen aus den verschiedensten Südtiroler Bezirken waren Abordnungen aus dem Bundesland Tirol, dem Trentino und Vertreter der Separatistenbewegung "Liga Veneta" dabei.

Bereits in den Jahren 2008 und 2009 hatten die Südtiroler Schützen im Einklang mit großen Teilen der Bevölkerung zu Kundgebungen in Bozen und Bruneck gebeten, die trotz großer Teilnehmerzahl in den österreichischen Medien verschwiegen wurden.

"Vier Wochen vor dem unseligen Alpini-Aufmarsch war dieser Aufmarsch der Schützen, der unter großer Anteilnahme der heimischen Bevölkerung stattfand, ein wichtiges und auch richtiges Signal an Italien, endlich nach 93 Jahren das Land südlich des Brenners aufzugeben und es in die Wiedervereinigung Tirols zu entlassen", stellte der Tiroler Abgeordnete Venier fest. "Die Verleihung der doppelten Staatsbürgerschaft soll der erste richtige Schritt für unsere Landsleute südlich des Brenners zu Erlangung der Tiroler Landeseinheit sein", ergänzte Neubauer.

"Seit der Kundgebung von Sigmundskron im Jahre 1957 hat es keine kräftigere Meinungs- bzw. Willensäußerung zur Wiedererlangung der Tiroler Landeseinheit gegeben, wie dies gestern in beeindruckender Weise in Bozen geschehen ist", so Neubauer und Venier.

"Alpini-Aufmarsch, Zwangsbeglückung durch die Mameli-Hymne, Verstoß gegen das Mailänder Abkommen oder Androhung der Klage gegen Autonomiestatut in Brüssel sind nur ein kleiner Auszug an Gemeinheiten, mit denen Italien permanent seine Herrschaft über Südtirol zum Ausdruck bringt und den Menschen die Loslösung von Italien mehr und mehr als notwendigen Schritt erkennen lässt", so Neubauer. Das Schützen-Losungswort "Los von Rom", wird die Zukunft bis zur Erlangung der Landeseinheit bestimmen. Die beiden Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer und Mathias Venier sind sich sicher, dass gestern in Bozen der Feuerschein der Fackeln ein neues Freiheitslicht über ganz Südtirol entzünden konnte.

Ein erster Schritt sei getan. Das alleine werde aber nicht reichen, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Nach dem Motto "Der Freiheit eine Gasse" unterstützen die freiheitlichen Vertreter auf diesem Weg alle Ideen, die zu einer Loslösung von Italien beizutragen vermögen. Die Verleihung der doppelten Staatsbürgerschaft kann hier genauso ein wichtiger Beitrag sein, wie die Entwicklung eines "Freistaat Südtirol" als Zwischenschritt bis zur Einmündung in das Recht auf Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes bis zur endgültigen Wiedererlangung der Tiroler Landeseinheit, so Neubauer und Venier abschließend.

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