FPÖ-Podgorschek hält an Kritik am Steuerabkommen fest

Wien (OTS) - "Bundesministerin Fekter versucht jetzt die Steuerhinterzieher nicht nur mit niedrigeren Steuern, sonder auch mit Straffreiheit zurück nach Österreich locken", hält FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek an der freiheitlichen Kritik am Steuerabkommen mit der Schweiz fest. "SPÖ und ÖVP wollen, dass die Steuerhinterzieher still, leise und anonym ihr unversteuertes Vermögen legalisieren können", so Podgorschek. "Scheinbar möchten SPÖ und ÖVP ihre Parteifreunde mit diesen Abkommen amnestieren."

Von den Befürwortern am Abkommen mit der Schweiz werde unter anderem das Argument angeführt, dass repatriiertes Geld volkswirtschaftlichen Nutzen stifte, da es dann ja "in Österreich" investiert würde. "Das ist Unsinn", betont Podgorschek, denn würden mit diesen Mitteln beispielsweise Beteiligungen gehalten, Firmen finanziert und damit Arbeitsplätze geschaffen, so könne dies ja auch über eine ausländische Holding geschehen. "Kommt es hingegen zu Veranlagungen am Finanzmarkt, so steht zu erwarten, dass die wohlhabenden Personen, welche Milliarden aus dem Ausland zurückholen, diese wieder in aller Welt investieren würden (vom China-Fonds bis zur griechischen Staatsanleihe). In beiden Fällen bewirkt die Repatriierung -abgesehen von Kontogebühren im Inland - gar nichts", hält der freiheitliche Finanzsprecher fest.

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