Anschober: Subvention von Atomstrom wäre Absage an die Energiezukunft Europas

Mit Subvention entscheidet sich Ausbau Temelins - Regierung muss in Brüssel aktiv werden für Subventionsverbot von Atomstrom

Linz (OTS) - Die Initiative von Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien für eine Subvention der Atomenergie ist ein Akt der Verzweiflung der Atomlobby, deren Projekte immer unwirtschaftlicher werden und das Eingeständnis, dass Atomenergie nicht mehr wirtachaftlich betreibbar ist. Anschober:"Ursache ist der Boom an Solarstrom, der in Deutschland die Mittagsspitzen deutlich abkappt ubd damit Strom an der Strombörse verbilligt. Ohne massive Steigerungen der Strompreise ist aber Atomstrom völlig unwirtschaftlich. Deshalb ist Temelinbetreiber CEZ auch bereits an die tschechische Regierung mit dem Ziel eines garantierten Abnahmepreises für Strom aus den geplanten neuen Reaktorblöcken Temelin 3 und 4. Ohne diese Subvention wird es das 12-Milliarden-Euro-Projekt nicht geben."
Anschober sieht daher in der Forderung der letzten Atommlobby eine Grundaatzentscheidung über den Zukunftskurs der europäischen Energiepolitik: "Entweder in eine Zukunft mit grünen Technologien oder aber mit Hochgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit. Ein Zulassen von Subventionierungen von Atomstrom wäre eine schallende Ohrfeige für die Tausenden Opfer der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima."
Anschober fordert daher von der Bundesregierung eine rasche Initiative für ein Verbot der Subventionierung von Atomstrom und fürneuropaweit einheitliche strenge Haftungsrichtlinien, dienschon derzeit eine indirekte Milliardensubvention darstellt.

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