Steuerabkommen - BZÖ-Bucher: "Kein Verständnis für legitimierte Geldwäsche"

Wien (OTS) - "Heftige Kritik" am Abfeiern des Steuerabkommens mit der Schweiz übte heute BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Josef Bucher. Die vielen "Schwarzgeldmilliarden in der Schweiz sind nur ein Beleg für ein ungerechtes und marodes Steuersystem". Kein Verständnis zeigte Bucher für die nun "staatlich legitimierte Geldwäsche, die ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler ist." Der BZÖ-Chef erneuerte im Rahmen seiner Pressekonferenz seine Forderung nach einem "einfachen, niedrigen und gerechten Steuersystem, einer Flat Tax nach dem BZÖ-Modell!"

Für Bucher ist es "unverständlich, dass Dinge, die noch nicht einmal ausverhandelt sind, schon im Sparpaket auftauchen", wie etwa der Steuerpakt mit der Schweiz. Doch dies passe zum Regierungsstil von Rot und Schwarz, "der nicht vertrauenserweckend ist." Nun müsse Finanzministerin Fekter ihre Ankündigung einer Steuerreform in die Tat umsetzen, verlangte Bucher. Nach dem BZÖ-Modell der Flat Tax sind 11.000 Euro steuerfrei, für das restliche Einkommen gilt ein einheitlicher Steuersatz, der auch die Sozialversicherung inkludiert.

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