ASFINAG: Unfallzahlen für 2011 markieren historischen Tiefstand

Positiver Trend der letzten Jahre weiter fortgesetzt

Wien (OTS) - Im Jahr 2011 haben sich auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen 1.824 Unfälle mit Personenschaden ereignet, 2.735 Menschen wurden dabei verletzt. Diese Zahlen bedeuten gegenüber 2.033 Unfällen mit Personenschaden im Jahr 2010 einen Rückgang um zehn Prozent und markieren einen historischen Tiefstand für das hochrangige Straßennetz. Kontinuierlich rückläufig ist seit Jahren auch die Zahl der getöteten Personen - 59 Menschen sind 2011 auf Autobahnen ums Leben gekommen. Die heute präsentierte Unfallbilanz stellt der ASFINAG als Betreiber der Autobahnen und Schnellstraßen für 2011 somit ein gutes Zeugnis aus. "Jede im Straßenverkehr verunfallte oder getötete Person ist eine zu viel. Aber die aktuellen Zahlen bestätigen, dass die Investitionen der ASFINAG in mehr Verkehrssicherheit für ihre Kunden einen deutlichen positiven Trend bei den Unfallzahlen bewirken", betonen die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl. Insgesamt investiert die ASFINAG bis 2017 6,8 Milliarden Euro in das hochrangige Straßennetz. Rund die Hälfte dieser Investitionen geht in die Verkehrssicherheit - Tunnelausbauten, Sanierungen, Rast- und Lkw-Stellplätze, Verkehrsbeeinflussung.

Die konsequente Arbeit an den Sicherheitseinrichtungen, die Optimierung der Abwicklung von Baustellen und die Verbesserung der Kommunikation mit den Fahrzeuglenkern ermöglichen bereits seit Jahren eine konstante positive Entwicklung. So kamen im Jahr 2001 bei 2.679 Unfällen im heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz noch 4.161 Menschen zu Schaden - bis zum Jahr 2011 konnte die Zahl der Verletzten somit um rund ein Drittel reduziert werden. Mehr Sicherheit in Tunnels durch den Bau zweiter Röhren, bauliche Mitteltrennungen oder bewusstseinsbildende Kampagnen sind wesentliche Voraussetzungen für diesen positiven Trend. "Die aktuellen Unfallzahlen bestätigen die Pläne und Bemühungen der ASFINAG, die Autobahnen und Schnellstraßen auch in Zukunft sicherer zu machen", so Schedl und Schierhackl.

Die ASFINAG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren zu einem der führenden Autobahnbetreiber Europas zu werden. Ein zentraler Fokus des Konzerns liegt dabei auf kontinuierlichen und systematischen Verbesserungen im Bereich der Verkehrssicherheit. Die wesentlichen Eckpfeiler wurden im "ASFINAG-Verkehrssicherheitsprogramm 2020" definiert. Darin sind 130 konkrete Maßnahmen enthalten, die die Zahl von Unfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen bis zum Jahr 2020 weiter deutlich senken sollen.

Mehr Informationen zum Verkehrssicherheitsprogramm der ASFINAG unter: http://www.asfinag.at/stat/epaper

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