Wien Museum widmet sich dem "Kampf um Freiräume seit den 70ern"

Plakate, Flugblätter, Videos, Fotografien und Dokumente erzählen von politischen Visionen der BesetzerInnen

Wien (OTS) - Das Wien Museum (4., Karlsplatz) zeigt von 12. April bis 12. August 2012 "Besetzt! Kampf um Freiräume seit den 70ern". Direktor Wolfgang Kos präsentierte am Mittwoch die Ausstellung, die sich insbesondere mit der Frage "Wem gehört die Stadt" und damit mit den Themen Macht und Gestaltung in der Stadt auseinandersetzt. Zentrales Thema der Schau ist "der heiße Arena-Sommer 1976", so Kos. Denn mit der Besetzung der "Arena" seien erstmals neue politische und gegenkulturelle Bewegungen in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit getreten. Ein weiterer Fokus richtet sich auf heute noch selbstverwaltete Häuser wie das WUK, das Amerlinghaus und die Rosa Lila Villa. Die Kuratoren Martina Nußbaumer und Werner Michael Schwarz beleuchten zudem auch andere Konflikte und Besetzungen bis ins frühe 21. Jahrhundert.

Protest-Materialien aus mehreren Jahrzehnten

Fotos, Plakate, Flugzettel und Mediendokumente vermitteln Atmosphäre und Stimmung der jeweiligen Bewegung. Protest-Materialien aus mehreren Jahrzehnten zeigen aber auch, wie sich die Bild- und Zeichensprache, das Auftreten und Verhalten der AkteurInnen sowie die Parolen im Laufe der Zeit verändert haben. "Gegenkulturen, vor allem, wenn sie erfolgreich verlaufen, enden bisher immer im Irgendwo zwischen Widerstand und Anpassung", so Wolfgang Kos.

"Besetzt! Kampf um Freiräume seit den 70ern" von 12. April bis 12. August 2012 im Wien Museum (4., Karlsplatz). Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag: 10.00 - 18.00 Uhr. Telefon: 505 87 47, Eintritt 8 Euro. Ermäßigungen, Preise für Führungen und weitere Informationen auf www.wienmuseum.at. (Schluss) bon

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