Christine Neubauer ist "Die Holzbaronin"

Bewegender ZDF/ORF-Historienzweiteiler von Marcus O. Rosenmüller

Wien (OTS) - Sie ist Schauspielstar, erfolgreiche Autorin, designt Mode und engagiert sich bei zahlreichen Sozialprojekten: Als "Die Holzbaronin" steht Quotenqueen Christine Neubauer ("Gottes mächtige Dienerin", "Der kalte Himmel") seit 20. März 2012 und voraussichtlich bis 5. Juni 2012 in einer weiteren Paraderolle vor der Kamera. In dem gleichnamigen ZDF/ORF-Historienzweiteiler von Regisseur Marcus O. Rosenmüller dreht sich alles um Liebe, Verrat und familiäre Machtkämpfe. Darin verkörpert Neubauer eine Frau, die endlich an ihrem Ziel angelangt zu sein scheint: Sie wird zur Geschäftsführerin des traditionsreichen Familienbetriebes in der holzverarbeitenden Industrie gewählt. Doch das Glück währt nicht lange, wird sie doch des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt. Als Kriminalkommissar Fröbe, der den Fall der "Holzbaronin" ganz genau unter die Lupe nimmt, ist der Wiener Simon Schwarz (zuletzt als "Inkasso-Heinzi" im Austro-"Tatort - Falsch verpackt") zu sehen. Im Rahmen eines Pressetermins in Niederösterreich am Donnerstag, dem 5. April 2012, sprachen die Hauptdarstellerin Christine Neubauer und der Austro-Mime Harald Schrott sowie Regisseur Marcus O. Rosenmüller über die Dreharbeiten in Österreich und Deutschland und die fast ein halbes Jahrhundert umspannende Handlung. "Die Holzbaronin" steht voraussichtlich 2012 auf dem ORF-Programm.

Neben Christine Neubauer glänzen in weiteren Rollen u. a. Nicole Heesters und Michael Mendl als Großeltern der Hauptfigur, die in den Jugendjahren von Henriette Confurius dargestellt wird. Weitere bekannte Schauspieler wie Catherine Flemming, Florian Bartholomäi ("Willkommen in Wien") sowie der Österreicher Harald Schrott (noch bis 10. April immer dienstags um 21.05 Uhr in ORF eins in den neuen Folgen von "Vier Frauen und ein Todesfall") sind ebenfalls mit dabei. Die beiden 90-Minüter inszeniert Marcus O. Rosenmüller ("Am Ende der Lüge", "Gottes mächtige Dienerin") nach einem Drehbuch von Annette Hess.

Christine Neubauer in einem Katz- und Maus-Spiel mit großen Emotionen

Hauptdarstellerin und "Holzbaronin" Christine Neubauer sieht in den Dreharbeiten zu dem gleichnamigen Film eine große Herausforderung:
"Es war ein Genuss, diese Verhörszene umzusetzen, aber es war auch sehr viel Arbeit. Text- und gefühlsintensive Szenen an einem Spielort, der sich über eine Woche lang nicht verändert mit einem einzigen Partner sozusagen als Katz- und Maus-Spiel abzudrehen, ist natürlich eine große Herausforderung für Schauspieler." Und auch von den österreichischen Drehorten zeigt sie sich begeistert: "In Österreich zu drehen ist natürlich super. Seitdem ich vor langer langer Zeit hier einmal für 'Kommissar Rex' gedreht habe bin ich auch ein großer Wien-Fan und liebe die Stadt. Die Kulisse ist einfach großartig."

Austro-Mime Schrott als Vater der "Holzbaronin"

Der österreichische Schauspieler Harald Schrott mimt in dem ZDF/ORF-Historienzweiteiler den Vater der "Holzbaronin": "Ich spiele Gustav Seitz: Das ist die zweite Generation dieser Holzdynastie, und ich bin der Vater der titelgebenden 'Holzbaronin'. Die Figur des Gustav ist für sich alleine schon sehr tragisch. Er ist jemand, der andere Träume und Sehnsüchte hatte in seinem Leben. Er wollte immer Künstler, Schauspieler oder Hotelbesitzer an der Riviera werden. Das hat er aber nicht geschafft, ist in den Fängen seiner Familie geblieben und übernimmt dann die Geschäftsleitung mit seinem Bruder -ist dem Ganzen aber nicht gewachsen." Spannend findet er auch die Arbeit mit den Requisiten und Kostümen der damaligen Zeit: "Wir haben auch wunderbare Kostüme! Ich habe noch nie etwas gespielt, das in den 1910er oder 1920er Jahren spielt. Es ist natürlich mehr Aufwand und es ist auch ein bisschen unbequemer, aber ich glaube, das muss man sich dann zunutze machen und verinnerlichen, weil die Leute ja damals auch eine Spur steifer waren. Es ist viel auf Haltung angekommen und gesellschaftliche Etikette - das muss man natürlich bedienen und da hilft das Kostüm auf jeden Fall."

Regisseur Marcus O. Rosenmüller, der Produzent Klaus Graf und die Feinheiten am Set

Für Regisseur Marcus O. Rosenmüller lag die Herausforderung bei diesem Historiendrama in der Umsetzung der Feinheiten: "Bei der Umsetzung des Drehbuch gab es natürlich bestimmte Herausforderungen, weil es Dinge im Drehbuch gibt, die eigentlich heute so nicht mehr existieren, zum Beispiel die Flößerei. Die Flößerei wurde in Europa um 1915 etwa abgeschafft, das heißt, es gibt eigentlich auch nichts Vergleichbares mehr. Man muss also Dinge herstellen, die mehr als 100 Jahre alt sind, muss wieder auf alte Bücher und Skizzen zurückgreifen, um das wieder herzustellen - auch was die Kostüme und die Ausstattung angeht. Allein ein Floß zu bauen ist schon eine große Herausforderung, aber ich bin sicher, wir werden auch das hinbekommen."

Auch Produzent Klaus Graf ist überzeugt von der detailgetreuen Arbeit am Set: "Die Herausforderung bei dem Film lag im Detail: Wenn man im Jahr 1900 und 1940 im gleichen Haus spielt, verändert sich da nicht viel. Aber an Kleinigkeiten haben wir schon gearbeitet, zum Beispiel elektrisches Licht: Zu Beginn hat es einen großen Kronleuchter gegeben, der alles ausgeleuchtet hat, später hatte man schon mehrere Lichtquellen. Man hat sich da schon viele Gedanken gemacht, wie man diese Situationen herstellen kann mit 40 Jahren Unterschied."

Mehr zum Inhalt

Schwarzwald, 1953. Elly Seitz (Christine Neubauer) hat endlich ihr Ziel erreicht: Sie ist gerade zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Weiler AG, einem holzverarbeitenden mittelständischen Unternehmen, gewählt worden. Seit vielen Jahren hatte sie darauf hingearbeitet, den traditionsreichen Betrieb ihrer Familie zu leiten. Doch das Glück als Chefin währt nicht lange. Noch während der Ernennungssitzung steht auf einmal Kriminalkommissar Fröbe (Simon Schwarz) in der Tür und nimmt sie fest. Elly wird von einem anonymen Anrufer beschuldigt, ihren Mann Alfred Brauer (Dirk Borchardt) im Jahre 1944 getötet zu haben. Und nicht nur das: Ihr eigener Sohn Hans (Florian Bartholomäi) bestätigt sogar als Zeuge diese Anklage. In einer langen Vernehmung will Fröbe ein Geständnis von Elly erzwingen und Licht ins Dunkel der vergangenen Geschehnisse bringen. Dabei treiben ihn offensichtlich auch ganz persönliche Motive an. Während seiner bohrenden Befragung blickt Elly zurück auf ihr bisheriges Leben. Es ist geprägt von einer großen Liebe, schrecklichen Verlusten, dem Kampf für das Unternehmen und der Anerkennung in ihrer Familie.

"Die Holzbaronin" ist eine ZDF-Koproduktion mit der Ziegler Film GmbH & Co. KG und der Graf Filmproduktion GmbH, Klagenfurt am Wörthersee, in Zusammenarbeit mit dem ORF, gefördert von der MFG und Fernsehfilmförderung RTR Fernsehfonds Austria.

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