Lembacher: Kinderbetreuung in NÖ richtet sich nach Wünschen der Familien, nicht nach denen der AK-NÖ

660 neue Kindergartengruppen und Ausbau von Schulischer Nachmittagsbetreuung um jährlich 25 Gruppen sprechen für sich

St. Pölten (OTS/NÖI) - "In Niederösterreich richtet sich der Bedarf für Kinderbetreuung ausschließlich nach den Wünschen der Eltern und der Kinder. So ist es gesetzlich geregelt, dass sich die Kindergarten-Öffnungszeiten nach den Bedürfnissen der Eltern richten. Sobald der Bedarf für drei Kinder gegeben ist, muss der Kindergarten offen halten. Und jeder Gemeinde steht es frei, Kinderbetreuung von Krabbelstuben über Tagesmütter bis hin zu Schulischer Nachmittagsbetreuung anzubieten und die vielfältigen Förderungen des Landes dafür in Anspruch zu nehmen. Wenn die AK-NÖ das Betreuungsangebot in Niederösterreich schlechtredet, dann nur als Auftragsgehilfe der Leitner-SPÖ", kommentiert Familien-Sprecherin LAbg Marianne Lembacher die heutigen Meldungen der AK-NÖ.

"Die Familien in NÖ haben ein ganz natürliches Gefühl, was für ihre Kinder am besten ist: Daher werden sehr kleine Kinder in Niederösterreich kaum institutionell betreut, sondern in den Familien selbst. Insgesamt besuchen in ganz NÖ nur 19 unter Einjährige eine institutionelle Betreuungseinrichtung, in vielen Bezirken wird kein einziges unter einjähriges Kind in Tagesbetreuungseinrichtungen oder in Altersgemischten Gruppen betreut. Falls Kinder in diesem Alter außerfamiliär betreut werden, so geschieht dies fast ausnahmslos durch familienähnliche Institutionen wie Tageseltern oder Mobile Mamis. Wir können den Familien in NÖ also getrost zutrauen, dass sie die Bedürfnisse ihrer Kinder am besten kennen und sich aus den vielen Angeboten das wählen, was für ihre Kinder am besten ist und wo sich ihre Kinder am wohlsten fühlen", so Lembacher zur Betreuungssituation bei den Kleinsten.

Zu Niederösterreichs Kindergärten informiert Lembacher: "Wir haben in den letzten Jahren 660 zusätzliche Kindergartengruppen geschaffen, in NÖ gibt es insgesamt nun in 1.067 Landeskindergärten mit 2.766 Gruppen insgesamt rund 55.000 Kindergartenplätze. Dass sich die Öffnungszeiten immer mehr nach den Bedürfnissen der Eltern richten, zeigen uns statistische Daten: 313 Kindergärten öffnen bereits zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr, fast 300 Kindergärten haben an den Wochentagen täglich 9 bis 10 Stunden offen, 200 sogar 10 bis 11 Stunden. Allein daran sieht man, dass sich die Öffnungszeiten unserer Kindergärten tatsächlich nach den Bedürfnissen der Eltern richten und eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchaus gegeben ist."

"Und im Bereich der Schulischen Nachmittagsbetreuung stehen für NÖ bis zum Schuljahr 2014/15 rund 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, pro Jahr mindestens 25 neue Gruppen einzurichten. Derzeit besuchen bereits über 9.000 Kinder an mehr als 280 Schulstandorten eine Schulische Nachmittagsbetreuung in ihren Gemeinden, weitere 8.000 Kinder werden in Horten betreut", so Lembacher.

Bei allen Kinderbetreuungsangeboten zeigt sich: "Niederösterreichs Eltern und Kinder schätzen die Flexibilität unserer Einrichtungen. Nur durch individuelle stunden- und tageweise Lösungen schaffen es die Familien in NÖ tatsächlich, Beruf und Familie zu vereinbaren. Denn der Wunsch der Eltern in NÖ ist es nicht, die Kinder so bald und so lange wie möglich in externen Einrichtungen betreuen zu lassen. Das ist und bleibt allein der Bildungsgedanke von SP und AK-NÖ. Der Wunsch der Familien in NÖ ist vielmehr, so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen. Und für die Zeit, wo das nicht möglich ist, stellen wir den Familien möglichst viele individuelle Angebote für qualitätvolle Kinderbetreuung zur Verfügung", so Lembacher.

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