Bayr erinnert anlässlich des Weltgesundheitstages an das Menschenrecht auf Gesundheit

Im südlichen Afrika leben Menschen wegen Gesundheitsproblemen um 20 Jahre kürzer

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April erinnert Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, dass Gesundheit ein Menschenrecht ist. Dieses ist unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verankert. "Jeder Staat ist verpflichtet, für die Gesundheit der Menschen, die diesen bewohnen, zu sorgen. Dieses Menschenrecht impliziert ausreichende Versorgung im Krankheitsfall, die für jede und jeden leistbar sein muss. Darüber hinaus sind die Staaten aufgefordert, präventive Gesundheitsförderung zu betreiben", erläutert Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Schwerpunkt des heurigen Weltgesundheitstages liegt bei Altern und Gesundheit. Laut der Weltgesundheitsorganisation sind derzeit 600 Millionen Menschen 60 Jahre alt oder älter. Die Lebenserwartung variiert in den Weltregionen aber stark. "Während die Lebenserwartung in den Industrienationen bei Frauen bei 82 und bei Männern bei 75 Jahren liegt, ist sie in den Entwicklungsländern wesentlich niedriger. Im Afrika südlich der Sahara liegt sie etwa nur bei 56 Jahren bei Frauen beziehungsweise 54 Jahren bei Männern. Das sind etwa 20 Lebensjahre, die den Menschen in den armen Regionen der Welt aufgrund schlechter Lebensbedingungen verwehrt bleiben", führt Bayr aus.

Ältere Menschen übernehmen gerade in diesen Regionen aber sehr wichtige soziale Aufgaben. Im Afrika südlich der Sahara gibt es laut Schätzungen von UNICEF über 15 Millionen AIDS-Waisen. Sie haben einen oder beide Elternteile wegen der Immunschwächekrankheit verloren. "Wenn diese Kinder Glück im Unglück haben, leben ihre Großeltern noch und kümmern sich um sie. Da ist es besonders wichtig, dass die älteren Menschen gesund sind, um diese zusätzlichen Pflichten übernehmen zu können und nicht eine Generation von Kindern und Jugendlichen sich selbst zu überlassen", sagt Bayr. (Schluss) bj

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