Brosz: ORF scheint strukturell lernunfähig zu sein

Ehemalige Gorbach-/Reichhold-Pressesprecherin ist ein No-Go

Wien (OTS) - Laut Medienberichten soll die ehemalige Pressesprecherin der blauorangen Vizekanzler und Spitzenkandidaten Gorbach und Reichhold Büroleiterin von Richard Grasl zu werden. "Wenn diese Personalentscheidung wirklich so gefällt werden soll, muss dem ORF strukturelle Lernunfähigkeit unterstellt werden. Eine ehemalige Pressesprecherin Gorbachs und Reichholds ist als Büroleiterin des Finanzdirektors unabhängig von der Qualifikation ebenso ein No-Go, wie es der Leiter des SP-Freundeskreises Pelinka bei Wrabetz gewesen wäre," so der Mediensprecher der Grünen, Dieter Brosz.
"Die spätere Tätigkeit Lackners bei Hochegger ist im Angesicht des laufenden Untersuchungsausschusses ein krönender Nebenaspekt. Schön langsam könnte am Küniglberg eine Hauptabteilung für schiefe Optik und politische Unvereinbarkeit gegründet werden, der Personalstand könnte sich sehen lassen," so Brosz.
"Ich warte schon mit Spannung auf die Reaktion von ÖVP-Klubobmann und Mediensprecher Kopf. Er hat schon zuletzt dadurch geglänzt, nur die Causa Pelinka zu kommentieren, über die Erfüllung des schwarzen Personalpakets aber kein Wort zu verlieren. Wer einen ehemaligen ÖVP-Landtagsabgeordneten und VP-Geschäftsführer Krieghofer als Landesdirektor in Tirol unproblematisch findet, wird aber vermutlich wenig gegen eine Büroleiterin aus dem Kreis des damaligen Koalitionspartners haben," so Brosz.

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