Industrie: Österreichs Managergehälter international im untersten Drittel

IV-Vize-GS Koren: AK-Aussagen entsprechen nicht Fakten - Staatliche Eingriffe in Gehälter klar abzulehnen - Gerade Industrie entlohnt überdurchschnittlich

Wien (OTS/PdI) - "Fakt ist: Die hervorragenden österreichische Managerinnen und Manager liegen in ihrer Bezahlung im europäischen Vergleich im unteren Drittel. Die aufgebauschten Vergleichszahlen von Vorstandsgehältern und durchschnittlichen Arbeitnehmern entsprechen keinesfalls der österreichischen Realität", so der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren zu den heutigen "Meldungen aus der AK-Studienwerkstatt". "Die von der AK geforderten staatlichen Eingriffe in Gehälter am freien Markt sind selbstverständlich absurd und nachdrücklich abzulehnen", sagte der IV-Vize-Generalsekretär, der sich klar dagegen aussprach, "einmal mehr Personengruppen gegeneinander auszuspielen". Gerade die Industrie in Österreich entlohne überdies ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überdurchschnittlich.

"Dass die Vorstände der ATX-Unternehmen angeblich das 48-fache eines Durchschnittseinkommens bekommen entspricht nicht den Fakten. Überdies würden sich Managergehälter viel konjunkturreagibler als der durchschnittliche Arbeitnehmerlohn entwickeln: Fast 70 % der Führungskräfte erhalten einen wesentlichen Teil ihres Einkommens erfolgsabhängig, bei internationalen Arbeitgebern steigt dieser Anteil sogar auf fast 80 %. Während die Einkommen der Arbeitnehmer pro Kopf im Krisenjahr 2009 real sogar um 1 % gestiegen sind, sind jene der Führungskräfte - Grundgehalt und Boni - um 6 % eingebrochen und erst 2010 erstmals seit 2007 wieder gestiegen", sagte der IV-Vize-Generalsekretär.

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