FPÖ: Deimek fordert Schulterschluss für VOEST-Alpine

Industrie ist die Grundlage unseres Wohlstandes

Wien (OTS) - Europäische Union und Bundesregierung scheinen sich einen Wettkampf zu liefern. Wem wird es schneller gelingen, die Schwerindustrie zu vertreiben? Der Ausgang ist ungewiss, doch beide geben sich Mühe. Das Resultat steht für den freiheitlichen Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek fest: sinkender Wohlstand und steigende Arbeitslosigkeit.

Die VOEST-Alpine garantiert alleine in Oberösterreich mehrere zehntausend Arbeitsplätze. Restriktive Umweltgesetzgebung könnte den Stahlkonzern dazu bringen, seine Produktionsstätten zu schließen und in Regionen außerhalb der EU zu verlagern. "Das käme einer sozialen Katastrophe gleich. Anstatt sich für die Interessen der Arbeitnehmer einzusetzen, hält Umweltminister Nikolaus Berlakovich weiter an den Kyoto-Zielen fest. Unsere Industrie wird hunderte Millionen Euro an Strafgeldern bezahlen müssen, anstatt mit diesem Geld dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen zu können", kritisiert Deimek. Er und seine Partei fordern den Austritt Österreichs aus dem Abkommen von Kyoto. Der Wirtschaft seien Ziele aufgebürdet worden, die nicht erreicht werden könnten. Zudem sei keineswegs wissenschaftlich erwiesen, dass Kohlendioxid für die Klimaerwärmung verantwortlich sei.

"Es darf der Klimalobby nicht gelingen, Österreich und Europa zu de-industrialisieren. Mutige Entscheidungen der Politik sind gefragt. Es mag mondän sein, wie ein Lemming auf den Klima-Zug aufzuspringen -verantwortungsvoll ist es nicht", bemängelt Deimek das Brüssel-hörige Verhalten von Umweltminister Berlakovich. "Eine leistungsfähige, moderne Industrie ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Dieses Bekenntnis fordere ich sowohl von Brüssel als auch von der österreichischen Bundesregierung", setzt der freiheitliche Abgeordnete nach.

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