Schittenhelm zum Equal Pay Day: Jeden Tag auf unterschiedliche Entlohnung aufmerksam machen!

Wien, 5. April 2012 (ÖVP-PK) "Wir brauchen nicht nur den Equal Pay Day, wir müssen jeden Tag darauf aufmerksam machen, dass Frauen und Männer bei gleichwertiger Arbeit unterschiedlich entlohnt werden. Jeder, der etwas anderes behauptet, kennt die Realität nicht", betont heute, Donnerstag, die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm. Der Tag mache deutlich, dass Frauen erst drei Monate nach Jahresende das gleiche Einkommen wie ihre männlichen Kollegen erzielen. Statistisch gesehen haben Frauen somit vom 1. Jänner bis zum 5. April dieses Jahres "ohne Einkommen" gearbeitet. Einen kleinen Erfolg sieht Schittenhelm allerdings:
"Der 'Equal Pay Day' findet heuer um acht Tage früher statt als letztes Jahr!"****

Der Gender Pay Gap der EU zeige deutlich, dass Österreich 2010 weiter abgerutscht sei und sich mit der Tschechischen Republik den letzten Platz teile. Auch die Zahlen der Statistik Austria und des Rechnungshofes beweisen, dass die Lohnschere in Österreich auseinander klaffe und weiterer Handlungsbedarf bestehe. Die ÖVP Frauen setzen sich daher weiter für eine Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt ein: "Auch die Sozialpartner sind aufgefordert, Möglichkeiten zu finden, wie in Zukunft die Ungleichbehandlung in Bezug auf die Bezahlung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verhindern ist."

Schittenhelm setzt sich einmal mehr für das Schließen der Einkommensschere in der Pension ein: "Die besten fünf Einkommensjahre – und das sind eben die letzten Arbeitsjahre vor der Pension – dürfen den Frauen nicht vorenthalten werden: die Anhebung des Frauenpensionsalters würde den Frauen im Durchschnitt monatlich 347 Euro mehr an Pension bringen!" Die ÖVP- Frauenchefin fordert in diesem Zusammenhang: "Kinder zu haben und zu erziehen, darf sich nicht nachteilig für die Alterssicherung der Frauen auswirken. Daher sollen jeder Frau bis zu vier Jahre pro Kind auf die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Das wäre eine echte Verbesserung, eine tatsächliche Wertschätzung der Verantwortung und Arbeit als Mutter und eine zusätzliche Erhöhung des Pensionseinkommens."

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